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    sponsoren-fc-wacker-innsbruckWAS IST EIGENTLICH SPONSORING?

    Als Sponsoring bezeichnet man die Unterstützung von Institutionen, Personen oder Veranstaltungen mit finanziellen Mitteln oder Sach- und Dienstleistungen durch Unternehmen. Sponsoring funktioniert nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Im Gegenzug zur Finanzierung wird das Engagement der Firma publikumswirksam öffentlich gemacht. Sponsoren wollen durch den öffentlichen Auftritt positiv auftreten und aufgeschlossen erscheinen. Ziel ist es, eine langfristige Unternehmens- oder Markenprofilierung zu schaffen und zu erhalten.
    Die meisten Sponsorengelder fließen mit Abstand in den Sport. Die Kultur, die Umwelt oder die Förderung gemeinnütziger Projekte und Initiativen folgen auf den weiteren Plätzen.

     

     

    Sponsoring ist jedoch nur dann erfolgreich, wenn Sponsor und Geförderter eine faire Partnerschaft eingehen.


    Wie Sponsoring funktionieren kann!

    Das Wichtigste vorneweg, Sponsoring ist kein Mäzenatentum!
    Sponsoren, egal ob landesnah, groß oder klein, ist keine Spende sondern ein Entgelt für eine Leistung, sie erhalten ihren Werbeeffekt durch Imagetransfer sowie Medienpräsenz.
    Eine Leistung, die der FC Wacker Innsbruck mehr als nur erfüllen würde.
    Der Sponsor ist außerdem kein edler Spender, der dem Verein selbstlos Geld schenkt, sondern ist ein Vertragspartner, es ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit.
    Wenn man sich das bei der Sponsoringarbeit vor Augen hält, hat man eine wichtige Hürde bereits genommen. Um so genauer man die Ziele und Beweggründe des Gegenübers kennt, desto besser kann man darauf eingehen und ihn motivieren, sich für den Verein zu engagieren.


    WARUM SPONSORN UNTERNEHMEN EIGENTLICH?

    • ► ihre Bekanntheit zu steigern
      ► ihre Produkte zu bewerben
      ► ihr Image zu verbessern

    Gegenüber anderen Maßnahmen des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) hat Sponsoring eine besondere Stärke: Es demonstriert soziale Verantwortung, Engagement und Volksnähe. So möchten Unternehmen gern von der Öffentlichkeit gesehen werden. Sie vertrauen darauf, dass sich die Fans einer Sportart mit dem Unternehmen identifizieren.

     

    Wie Sponsoring nicht funktionieren kann!

    MIT DEM SPIEL DER MÄCHTIGEN!

    Beim Hauptmäzen TIWAG:
    Der Hauptsponsor glaubt, dass Sponsoring beim FC Wacker ein Mäzenatentum ist.
    Er glaubt es ist eine Spende, da es von der Politik gewünscht wird und kein Entgelt für eine Leistung, da sie wahrscheinlich keinen Werbeeffekt durch Imagetransfer und Medienpräsenz über den FC Wacker nötig haben.
    Da bei den Mächtigen der TIWAG die Meinung herrscht, wer zahlt schaft an, kann sich keine Offenheit und Kommunikation auf Augenhöhe mit den Vereinsverantwortlichen entwickeln.
    Eine Leistung des Hauptsponsors mit seinen 10% Anteil am Budgetkuchen, die dem FC Wacker Innsbruck mehr schadet als nutzt.

    Beim Co-Mäzen Moser Holding (TT):
    Das unnötige Kräftemessen der Tagespresse TT mit dem FC Wacker unter Gerhard Stocker verdeckte eigentlich die wahren Probleme des Tiroler Fußballs. Fehlende Akademie, fehlende Trainingsplätze für den Nachwuchs und der Profimannschaft und und ........
    Tatsache ist, dass in Tirol eine ganze Fußballer-Generation fehlt.
    Nicht fehlendes Geld ist es, vielmehr ist bis heute noch nicht geklärt, welches Fußballkonzept in Tirol sinnvoll ist - welches Konzept von allen getragen wird.

    Während Wacker-Obmann Gerhard Stocker nach fünfjähriger Bastelzeit endlich, aber auch schon zum x-ten Male, Licht am Ende des Tunnels rund um die Etablierung des „Tiroler Modells" sieht, ging Ex-Chefredakteur der TT Frank Staud mit seiner Forderung nach der Wiederherstellung des FC Tirol - also inklusive Star-Trainer und -Mannschaft den völlig konträren Weg. Und gerade Stauds Vorstellungen von der Zukunft des Fußballs in Tirol zeigen sich als das größte aller Probleme.

     

    Der Unterschied zwischen WIEN und TIROL bei den Energie-Sponsoren!

     

    Die Einstellung vom Hauptsponsor Wien Energie bem FC Rapid

    wien_energieWien Energie Geschäftsführer Robert Grüneis:

    "Mit Rapid sponsern wir einen Wiener Traditionsverein mit hundertjähriger Geschichte.
    Er ist so wie wir ein Stück Wiener Identität und Kultur. Kaum ein anderer Verein ist derartig mit Wien verbunden und für tausende Fans identitätsstiftend".
    "Unsere Partnerschaft zeichnet sich dadurch aus, dass wir in Höhen und Tiefen, die es im Sport immer wieder mal gibt, zur Marke SK RAPID stehen. Die langjährige Kooperation mit dem SK RAPID hat zu einem kontinuierlichen Aufbau der erfolgreichen Unternehmensmarke
    Wien Energie beigetragen. Wien Energie verfügt derzeit über 73% spontane Bekanntheit im Großraum Wien."


    Die Einstellung vom Hauptsponsor Verbund beim FK Austria

    verbundVerbund-Generaldirektor Dipl.-Ing. Hans Haider:

    "Wir haben unsere Entscheidung sehr eingehend vorbereitet und sind zu der Überzeugung gelangt, dass der Verbund und die Austria ganz hervorragend zusammenpassen", begründet Verbund-Generaldirektor Dipl.-Ing. Hans Haider die Entscheidung für die "Violetten". Sowohl die Austria als auch der Verbund zählen zu den absolut Besten ihrer Branchen und können sowohl in Österreich als auch auf dem internationalen Spielfeld imponierende Erfolgsbilanzen vorweisen", erläutert Haider. So sei es überaus erfreulich, dass der Einstieg des Verbund zeitlich mit dem Erreichen der Gruppenphase des UEFA-Cups durch die Austria zusammenfalle. "Auch wir im Verbund gehen von einer starken Position auf dem österreichischen Heimmarkt verstärkt nach Europa", sieht der Verbund-General eine weitere Parallele zwischen den beiden österreichischen Traditionsinstitutionen Austria und Verbund. Außerdem überzeugt bei der Austria das System der Nachwuchsförderung, das von der Fußball-Nachwuchsakademie in Hollabrunn über die Amateurmannschaft in der Red Zac Ersten Liga bis zur Kampfmannschaft durchgängig ist.

    Die Einstellung vom Hauptmäzen TIWAG beim FC Wacker

    tiwag
    Beim Bundesligaclub FC Wacker, dessen Hauptsponsor Tiroler Wasserkraft ist, bestätigt allerdings der Pressesprecher, dass es sehr wohl "der politische Wille war, dass in einem neuen großen Stadion in Innsbruck nicht nur Fußball auf Regionalliga Niveau geboten wird. Deshalb betätigen sich landesnahe Betriebe wie Tiroler Wasserkraft als Sponsoren."

     

     

    So treten unsere zwei Sponsorenvertreter in der Öffentlichkeit auf!

     
    Eine Podiumsdiskussion zum Thema ''Fußball in Tirol'' in der Wirtschaftskammer am 30.11.2005

    Am Podium:
    Wirtschaftskammerpräsident Dr. Jürgen Bodenseer, Ex-Präsident von FC Tirol-Milch Innsbruck von 1995-97
    Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner, zuständig für Sport in Tirol
    Ing. Gerhard Stocker, Obmann FC Wacker
    Dr. Wolfgang Mader, TIWAG Hauptsponsor von FC Wacker
    Frank Staud, Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung und Co-Sponsor von FC Wacker
    Didi Constantini
    Ali Hörtnagl, Ex Fußballprofi des FC Wacker
    Durch den Abend führte Rainer Dierkes

    Kurz zusammengefasst kam folgendes heraus, dass Fußball sicherlich vor anderen Sportarten zu reihen ist und auch ungemein wichtig ist. Doch bei den verschiedenen Wortmeldungen hatte man den Eindruck, dass Fußball in Innsbruck doch nicht so wichtig ist.

    Diese beiden Herren sorgen immer wieder im Sinne der Politik, dass das positive Image des FC Wacker nicht zu positiv wird.

    mader

    Dort meinte Marketing Chef der TIWAG Wolfgang Mader, dass er nicht versteht, warum die Fans so gegen Materschitz und Stronach sind.
    Weiters meinte er, daß die TIWAG 45 Briefe bekommen hat, die sich gegen das Sponsor-Engagement beim FC Wacker ausgesprochen haben und keinen einzigen, der sich zu dieser Unterstützung positiv ausgesprochen hat, dann findet er das schon relevant und bedenklich.
    Auf die Frage welche Gründe angegeben wurden, konnte er sie nicht beantworten!!!

    staud_frank
    Alleine die Aussagen von TT-Chefredakteur Staud wonach 50% (!!!) der TT-Leser nicht den Sportteil lesen, war schon stark.

    Es relativiert sich nämlich diese Aussage sofort, wenn man bedenkt, dass somit 50% (170.000 Leser) den Sportteil lesen und man weiß, dass z.B. nur 15% den Politikteil und nur 11% den Wirtschaftsteil der TT lesen.

     

     

     

    m_gschwentnertirol.com am 6.10.2006
    Unter dem Artikel:
    Gschwentner fordert höheren Tiwag-Sponsorbeitrag für Wacker

    Mit rund 520.000 Euro sponsert die Tiwag Wacker Tirol. Für Gschwentner könnte es durchaus das Dreifache sein. "Als Hauptsponsor sollte die Tiwag ihren Beitrag schon auf rund 1,5 Millionen Euro aufstocken. Schließlich war dem Landesenergieversorger der Vorgängerverein FC Tirol ebenfalls so viel wert." Und außerdem müsste der Tiwag Wackers Tiroler Weg sicher ins Konzept passen.

    Vorbild Wien Energie
    Als Vergleich zieht Gschwentner die Kooperation zwischen der Wien Energie und Rapid heran. "Die Wien Energie zahlt jährlich 2,5 Millionen Euro als Hauptsponsor, da werden bei uns wohl 1,5 Mil. drinnen sein."

    Zweifellos unterstütze die Tiroler Wasserkraft viele Tiroler Vereine, die auch darauf angewiesen wären. "Doch Wacker ist nun einmal das Tiroler Aushängeschild." Gschwentner ist sich durchaus bewusst, dass man ihm den Vorwurf machen werde, so Wacker durch "öffentliche Hintertürln" zu sponsern. "Das ist der Fall, aber legitim."

    4_infoLaut ECHO vom 4.10.2007 ein Jahr später erklärte Gschwentner folgendes:
    Ich habe Landeshauptmann Herwig van Staa vor einem Jahr darauf aufmerksam gemacht, dass meiner Meinung nach die landesnahen Unternehmen für den Fußball eben soviel geben könnten wie für andere Spitzen-Mannschaftssportarten. Ich habe hier an die Erhöhung der Sponsorbeiträge der TIWAG gedacht, hätte mir auch gewünscht, dass die Hypo mit an Bord kommt. Der Landeshauptmann hat dies jedoch vor einem Jahr strikt von sich gewiesen - und hat mir da eine Absage gegeben.
    ECHO: Mit welcher Begründung?
    Gschwentner: Ohne besondere Begründung. Ich habe das in einem Interview angesprochen - da hat es nur geheißen, dass ich ihm das nicht ausrichten lassen sollte, so etwas braucht das Land nicht. Damit war die Sache für mich erledigt .....

     

    Es kann sich hier jeder selber sein Urteil bilden, wer bei den landesnahen Sponsoren im Hintergrund die Fäden zieht!

     

    zeitungAus der Krone vom 17.03.2007 von Georg Fraisl
    Es gibt Briefe, die nie ankommen. Die schriftliche Bestätigung der Tiwag, dass nach den stundenlangen Verhandlungen am vergangenen Dienstag die Sponsorsumme doch der des Eishockeyklubs angepasst wird, wird so einer sein. Die Cracks bekommen weiter doppelt (!) so viel wie die Kicker.
    Da die Tiwag im alleinigen Besitz des Landes Tirol ist und somit sozusagen uns allen gehört, fragen wir uns nun schon seit längerem: Wollen wir das wirklich?

    4_trenner

    m_mader

    Aus "Die Neue" vom 16.03.2007
    Von einer Erhöhung des Sponsorbeitrags seitens der Tiroler Wasserkraft (550.000 €) kann trotz anders lautender Gerüchte keine Rede sein: "Solange keine einheitliche durchstrukturierte Wirtschaftsplattform besteht, sehen wir weder Handlungsbedarf noch Anlass. Deswegen gibt es von uns weder einmalige Hilfestellung noch Zusage", bekräftigt Wolfgang Mader, Marketingchef des größten Wacker-Geldgeber.
    Sollte es allerdings zu einer einheitlichen Wirtschaftsplattform des Vereins oder der Politik kommen, würde man mitziehen und den Beitrag gegebenenfalls erhöhen.
    "Es kann aber nicht sein, dass man von der Tiroler Wirtschaft redet und nur die Tiroler Wasserkraft meint."

    4_fakt_istDass der angegebene Sponsorbeitrag von € 550.000,-- nicht stimmt.
    In diesen Betrag ist auch der Gegenwert von 1 Skybox, 6 VIP-Karten und 100 Freikarten/Spiel von € 55.000,-- enthalten. Daher ist der reine Sponsorbetrag € 495.000,-- und nicht € 550.000,--

    Was bleibt eigentlich bei dem  Ticketpaket der TIWAG dem Verein:
    6 VIP-Karten, 1 Skybox      Gegenwert € 27.500,--  hier bleiben dem Verein  29,6% das sind  € 8.140,-- [siehe hier]
    100 Ticket pro Spiel           Gegenwert € 27.500,--  hier zahlt der Verein 2,5% dazu das sind  €  - 675,-- [siehe hier]

    Von den € 55.000,-- bleiben dem Verein € 7.465,-- das sind 13,6%

    Was bleibt eigentlich bei den restlichen 64 gross und klein Sponsorbeträge in der Höhe von € 1,9 Mio. dem Verein.
    Der reine Sponsorbetrag beträgt dabei € 1.320.000,-- plus Kartenpakete zu € 580.000,--

    Von den € 580.000,-- bleiben dem Verein 13,6% das sind € 78.880,--

    4_fakt_istDass man sich weder den VIP-Bereich noch die niederen Eintrittspreise leisten kann.
    Die Ursache? [siehe hier]

     


    2_infoWenn man sich die Struktur der Tiroler Wirtschaft ansieht, dann ist es schwer vorstellbar, dass man da große Dinge erwarten kann. Nicht, dass man nicht gut wirtschaftet, jedoch exportiert z.B. die Tiroler Industrie 78.3 % seiner Waren ins Ausland. Da ist ein Sponsoring eine reine Spende, denn da kann ein Betrieb wie etwa Sandoz keinen Profit erzielen. Übrig bleiben viele Gewerbebetriebe und Handelsbetriebe, die man sicher anzapfen kann (weil sie am heimischen Markt präsent sind), jedoch lukriert man damit nicht Millionen. Diese Strukturen kann keine Wirtschaftsplattform beeinflussen.

    Man könnte z.B. ein Ticketpaket für Gewerbebetriebe und Handelsbetriebe im Werte von € 4.200,-- anbieten.
    Für all solche Ideen sind wegen der hohen Infrastrukturkostenn, kein Gewinn durch den Verein zu erzielen. [siehe hier]

    Ich glaube, dass kein einziger Profiverein in Österreich, so der Willkür der Politik ausgeliefert ist,
    wie unser FC Wacker Innsbruck.


     

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