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    Meine Behauptung, dass der FC Wacker dem Steuerzahler noch nie einen einzigen Euro gekostet hat, werde ich hier an Hand der Zahlungsflüsse zwischen Verein, Stadtgemeinde und Olympia World beweisen.
    Das Tivoli Stadion wurde seitens der Politik zu keiner multifunktional nutzbaren Veranstaltungsstätte errichtet und ist somit nicht für Austragung zusätzlicher Veranstaltungen (z.B. Konzerte) geeignet. Daher beschränkt sich die Nutzung des Tivoli Stadion nur auf die Austragung von großen Sportveranstaltungen.
    Grundsätzlich wäre es so, dass die Infrastruktur eines Landes und damit auch das Tivoli-Stadion, von einem großen Event profitieren hätte können. Man bekam aber aus Spargründen, keine multifunktionale und gleichzeitig moderne Arena zustande, von der in der Zukunft der Sport, finanziell profitieren hätte können.



    Bilanz Subventionen

    bilanz_subventionen

     

    In der Öffentlichkeit wird immer nur von Subventionen gegenüber dem FC Wacker berichtet, aber niemand weiß eigentlich, wie viel der FC Wacker der öffentliche Hand zu bezahlen hat.
    Wie man an anhand der Tabelle deutlich erkennen kann, ist es eine sehr einseitige Darstellung von Seiten der Politik, wenn man sich nur auf die Subventionen fokussiert und die allgemeinen Einnahmen in der Höhe von € 500.920,-- zur Gänze außer Acht lässt. So ist deutlich erkennbar, dass trotz Subventionen sogar ein Plus von € 134.060,-- an Steuern übrig bleibt. Da diese Subventionen die einzigen Steuergelder darstellen, die der Verein für die Infrastruktur erhält, würde sogar der Stadtgemeinde die Kommunalsteuer und die Kriegsopferabgabe vom Verein in der Höhe von € 105.780,-- entgehen.
    Tatsache ist, dass diesen Subventionen auf der anderen Seite Geldflüsse in Richtung Olympiworld und Stadt Innsbruck entgegenstehen. Der interessante Betrachtungspunkt ist der Saldo zwischen den beiden Zahlungsflüssen, nämlich zwischen Zahlungsflüssen in Form von Subventionen an den Verein und auf der anderen Seite Zahlungen von FC Wacker an die Olympiaworld und an die Stadt Innsbruck.

    Daher ist der von der Politik propagierte Mythos über den steuerfressenden FC Wacker Innsbruck, schließlich als absurd zu bezeichnen.

    Anmerkung: Auch das Rettungspaket von van Staa über 1,6 Mio. Euro waren keine Steuergelder für den FC Wacker Innsbruck. Der Beitrag ist noch in Bearbeitung.


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    Zur Subvention der entstandenen Mehrkosten durch den Stadionausbau für die EURO 08

     
    Zur vertraglichen Situation:
    Der Aus- und Abbau des Tivoli Stadions auf ein Fassungsvermögen von 30.000 Sitzplätze während der Euro 08 kostete 30 Millionen Euro und wurde aus Bundesmitteln finanziert. Der Kostenanteil des Landes betrug knapp 2,6 Mio. Euro. Die Stadt Innsbruck beteiligte sich nicht an den Kosten.
    Die ISpA (eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck) betreute den Auf- und Rückbau des Stadions im Auftrag des Bundes. Der Mietvertragspartner des Vereins für das Stadion, ist die Olympia-World.
    Die Letztverantwortung gegenüber der Bundesliga, dass gespielt werden kann, trägt jedoch einzig der Verein und nicht die Olympia World
    Daher musste der Verein alles mögliche (auch die finanziellen Mehrkosten durften dabei keine Rolle spielen) unternehmen, dass im Stadion gespielt werden kann.

    Zur Umbausituation:
    Der FC Wacker wurde durch die Baumaßnahmen im Heimstadion dermaßen behindert, dass ihm durch die Stadion-Aufstockung für die Euro08 in den Jahren 2006 und 2007 ca. 200.000,-- an Mehrkosten entstanden.
    Die hohen Sicherheitsauflagen erzeugten unverhältnismäßig hohe Kosten und führten gleichzeitig zu Einnahmeausfällen, da die Haupttribüne in der Umbauzeit wegfiel, die Parkplatzsituation extrem und Zugänge verengt wurden. Zusätzlich dazu reduzierte die Lärm- und Schmutzbelästigung im Stadion die Qualität für die Besucher erheblich.
    Das erste Heimspiel des FC Wacker wäre fast an den Sicherheitsauflagen gescheitert. Fieberhaft konnten die Vereinsverantwortlichen (und nicht die OWI Verantwortlichen) noch eine Lösung erreichen. Jetzt müssen zusätzlich 40 Ordner und 20 Polizisten aufgestellt und zahlreiche Sicherheitsauflagen erfüllt werden, die DJ-Zone und eine Life-Radio-Party mussten ebenfalls entfallen.
    Da die OWI genau weiß, dass die Letztverantwortung gegenüber der Bundesliga der Verein trägt, und nicht die OWI, waren auch die Bemühungen gegenüber dem Verein seitens der OWI und IspA nicht gerade berauschend.

    Die Rechtslage:
    Der zwischen der Olympiaworld und dem FC Wacker geschlossene Mietvertrag ist als zweiseitiges Rechtsgeschäft durch Willensübereinstimmung (Konsens) der vertragschließenden Parteien über den wesentlichen Vertragsinhalt zustande gekommen. Dieser Konsens hat naturgemäß nicht die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bekannt gewesenen geänderten Verhältnisse durch die Aufstockung für die Euro 08 und die damit verbundenen Mehrkosten umfasst. Der Vertragswille war vielmehr auf die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bestandenen Verhältnisse hinsichtlich Benutzbarkeit des Stadions gerichtet.
    Der schon im Römischen Recht entwickelte Grundsatz der Vertragstreue ("pacta sunt servanda"), wonach kein Vertragsteil einseitig vom Vereinbarten abgehen oder auch nur Änderungen vornehmen kann, ist tragende Säule der österreichischen Zivilrechtsordnung.
    Der wohl unstrittige Umstand, dass die durch die Baumaßnahmen für die EURO 08 hervorgerufenen Beeinträchtigungen, Mehrkosten für Sicherheitsaufwand und Einnahmenausfälle der Olympia World zuzurechnen sind und diese damit ihre mietvertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem FC Wacker verletzt hat, hätte daher erwarten lassen, dass die Olympia World über den Eigentümer IspA ihren Vertragspartner FC Wacker für die nachgewiesenen Mehrkosten und Einnahmeausfälle schadlos hält.

    Insofern liegt nahe, dass der FC Wacker vom Stadion-Eigentümer Ispa und nicht mit Steuergelder der Stadtgemeinde Innsbruck über den Subventionsweg für diese Mehrkosten entschädigt werden müsste.
    Auch wenn die IspA bei den Verhandlungen mit dem Bund vergaß, dass während der Umbauarbeiten der Spielbetrieb im Stadion aufrecht zu erhalten ist und deshalb eben jene Mehrkosten nicht mit dem Bund ausverhandelt wurden, ist dies keinesfalls ein Verschulden des Vereins.

    Der Antrag und der Beschluss des Gemeinderates lautete:
    Die Sondersubvention mit Zl. IV 611/2006 in der Gemeinderatssitzung vom 25.1.07 mit dem Antrag:

    FC Wacker Tirol, erhebliche Einschränkungen für den Trainings-und Spielbetrieb durch die Erweiterungs-und Rückbaumaßnahmen im Fußball-Stadion "Tivoli-Neu" für die Fußball-Europameisterschaft 2008 (EURO), Sondersubvention in der Höhe von € 100.000,-- (beschlossen).

    Ausbezahlt über den Tiroler Fußballverband wurde dem Verein € 34.520,--

     


    Die Mediale Aufbereitung mit Hilfe des Co-Sponsors TT

     
    Im Zuge des Länderspiels am 11.10.2006 zwischen Österreich und der Schweiz war natürlich der ÖFB in Innsbruck vertreten. Man versäumte natürlich nicht, die Misswirtschaft im Tiroler Fußball wieder einmal schön zu reden.

    zeitungBericht in der TT unter dem Titel „Tiroler Weg - jetzt ziehen alle an einem Strang"

    Das Bekenntnis zum Spitzenfußball samt „Tiroler Modell" klang noch nie so klar wie gestern im Tivoli.

    Unter dem Bild: Waren sich einig - v. l.: Sportstadtrat Platzgummer, Landessportrat Gschwentner, ÖFB-Stickler, TFV-Präsident Lentner, Wacker-Obman Stocker und WSG-Vorstand Scheiber.

    [.....] Die Weichen scheinen gestellt, auch was das leidige Kapitel Akademie betrifft. 2007 soll diese endlich am Flughafen in Betrieb gehen. Dahinter stehen LR. Hannes Gschwentner und VBM. Christoph Platzgummer. Zwei Politiker denen der Sport im Land und der Stadt Innsbruck ein echtes Anliegen ist. Platzgummer will in der heutigen Stadtsenatssitzung übrigens eine Sonderzahlung für den FC Wacker in der Höhe von 100.000,- Euro einbringen: „Ein Beitrag für die hohen Betriebskosten rund um das Tivolistadion" [.....].
    2_fakt_ist

    Dass die Akademie im Jahre 2009 immer noch nicht im Betrieb ist

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    zeitungBericht in der TT vom 04.11.2006
    Unter dem Titel: Stadt übernimmt 50 Prozent

    Weihnachten kommt zwar erst, der FC Wacker kann sich aber schon jetzt über ein "Präsent" freuen. Nach den Budgetverhandlungen der Stadt konnte ÖVP-Klubobmann Andreas Wanker mit einer positiven Meldung aufwarten. 50 Prozent der jährlich anfallenden Sicherheitskosten im Tivoli (Polizei, Rettung, Feuerwehr / im Vorjahr immerhin 200.000 Euro) übernimmt die Stadt. Sollte irgendwie auch ein Ausgleich zum Landestheater sein, denn dort werden die Sicherheitskosten auch von der Stadt getragen.

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    zeitungBericht: SportNet.at vom 06.11.2006
    Unter dem Titel: Stocker-Rücktritt vorerst abgewendet
    [.....]
    Am Freitag verabschiedete die Stadt Innsbruck ein Gesetz, dass 50 Prozent der Stadionsicherheitskosten von der Tiroler Landeshauptstadt getragen werden. Im Endeffekt erspart sich der FC Wacker Tiroler, der im Moment an der vierten Stelle der österreichischen Bundesliga liegt, 100.000 Euro.
     


    Man beachte das Datum bei den Medienberichten!

    Die Stadtsenatssitzung war am 19.12.2006
    Die Gemeinderatssitzung war am
    25.01.2007

    platzgummer

     

    Sagt doch glatt Platzgummer in dieser Gemeinderatssitzung folgendes:

    Alle Mitglieder des Gemeinderates wissen, dass wir uns ohnehin im Budget für den FC Wacker Tirol stark strapazieren.

     


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