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Eine kurze Chronologie der ersten 5 Jahre FC Wacker Tirol
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Eine kurze Chronologie der ersten 5 Jahre FC Wacker Tirol

Juni 2002:

Sportstadtrat Michael Bielowski und Sportlandesrat Günther Platter, der FC Wacker Tirol gegründet. Michael Bielowski, stellte sich als ersten Obmann zur Verfügung. Gerhard Stocker wurde damals von Günther Platter gebeten, ihn im Vereinsaufbau zu beraten und mitzuhelfen den Verein innerhalb kürzester Zeit Bundesligareif zu machen. Stocker stellte sich deshalb auch sofort als Geschäftsführer zur Verfügung.

Oktober 2002:
4 Monate nach der Vereinsgründung wurde Landeshauptmann Weingartner vom Innsbrucker Bürgermeister van Staa abgelöst und LR. Platter ging nach Wien. Herwig van Staa machte den Profisport zur Chefsache.

Februar 2003:
Nach einer Vorstandssitzung, gab Michael Bielowski bekannt, dass er die Funktion als Obmann des FC Wacker Tirol mit seiner Funktion als Sportstadtrat und Vizebürgermeister nicht weiter vereinen kann. Da kein anderer da war, der es gemacht hätte, hat sich Gerhard Stocker nach Diskussionen im Vorstand dann bereiterklärt, das Amt des Vereinsobmann von Michael Bielowski interimistisch zu übernehmen.
Bei der Übernahme hat Gerhard Stocker bereits Bielowski mitgeteilt, dass ihm für die Red Zac Liga 400.000 € fehlen. Bekanntlich haben dann effektiv 800.000 € gefehlt. Er hatte dann eigentlich die Übernahme seines Amtes an die Bedingung geknüpft, dass die finanzielle Gebarung gesichert ist. Nachträglich gesehen hätte er damals schon sagen sollen, dass es so nicht geht.

30. April 2004:
Hat Obmann Stocker bekanntgegeben, dass die Lizenz für die Bundesliga ohne Auflagen erteilt wurde. Aber nicht durch die Einhaltung der versprochenen politischen Sponsoren-Unterstützung, sondern weil Obmann Gerhard Stocker für das Minus in der Höhe von € 800.000 persönlich haftete und der Verein nur auf Grund dieser Haftungserklärung die Lizenz erhalten hat..
 

Die ersten 3 Jahre Bundesliga:
Bei der Vereinsgründung wurde der Vereinsname zur Stärkung der Marke Tirol von der Politik als Muss vorgegeben, sollte helfen, die wirtschaftliche Basis für den Weg des maximal finanzierbaren Erfolgs zu garantieren. Die wirtschaftliche Basis sah aber dann so aus, dass die politischen Versprechungen durch den Landeshauptmannwechsel, van Staa beerbte 4 Monate nach der Vereinsgründung LH. Weingartner, nicht eingehalten wurden. Die TIWAG fror den Sponsorbetrag auf das Niveau der „Ersten Liga" ein und somit blieb Stocker auf seiner persönlichen Haftungserklärung über 800.000 € aus der West- und Ersten-Liga Saison sitzen. Die wirtschaftliche und politische Abhängigkeit des Vereins wurde dadurch immer größer und steigerte sich bis zur Unerträglichkeit, da der Verein dadurch jederzeit von der Politik erpressbar war und der FC Wacker Tirol nur mehr den Status eines Bittstellers hatte.

3jahresbilanzenneuevom 16.03.2007
Unter dem Titel:

„Wir allein können nichts ausrichten"
20070316_2

twkVon einer Erhöhung des Sponsorbeitrags seitens der Tiroler Wasserkraft (550.000 €) kann trotz anders lautender Gerüchte keine Rede sein: "Solange keine einheitliche durchstrukturierte Wirtschaftsplattform besteht, sehen wir weder Handlungsbedarf noch Anlass. Deswegen gibt es von uns weder einmalige Hilfestellung noch Zusage", bekräftigt Wolfgang Mader, Marketingchef des größten Wacker-Geldgebers.
Sollte es allerdings zu einer einheitlichen Wirtschaftsplattform des Vereins oder der Politik kommen, würde man mitziehen und den Beitrag gegebenenfalls erhöhen.
"Es kann aber nicht sein, dass man von der Tiroler Wirtschaft redet und nur die Tiroler Wasserkraft meint."









3jahresbilanzen_mit _tiwag