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Eine kurze Chronologie der ersten 5 Jahre FC Wacker Tirol
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               Zuerst vom Haupt- und Mediensponsor zwei Tage Vorgeplänkel!

20070316_2neuevom 16.03.2007 von Florian Madl
Unter dem Titel:
„Wir allein können nichts ausrichten"
twkVon einer Erhöhung des Sponsorbeitrags seitens der Tiroler Wasserkraft (550.000 €) kann trotz anders lautender Gerüchte keine Rede sein: "Solange keine einheitliche durchstrukturierte Wirtschaftsplattform besteht, sehen wir weder Handlungsbedarf noch Anlass. Deswegen gibt es von uns weder einmalige Hilfestellung noch Zusage", bekräftigt Wolfgang Mader, Marketingchef des größten Wacker-Geldgebers.
Sollte es allerdings zu einer einheitlichen Wirtschaftsplattform des Vereins oder der Politik kommen, würde man mitziehen und den Beitrag gegebenenfalls erhöhen. "Es kann aber nicht sein, dass man von der Tiroler Wirtschaft redet und nur die Tiroler Wasserkraft meint."


20070316_3ttvom 16.03.2007 von W. Müller
Unter dem Titel:
Hoffnung lebt, aber Realität ist „Plan B"
Obwohl der Tiroler Fußball-Bundesligist FC Wacker schon auf Sparflamme fährt, muss Obmann Gerhard Stocker die Budget-Notbremse ziehen.
Er habe in dieser Woche einige Tage nicht gut geschlafen, weil mündlich vereinbarte Abmachungen nicht, wie versprochen, schriftlich eintrafen. „Von vier zugesagten Briefen ist nur einer eingetroffen. Dabei weiß man doch, dass die Lizenzierung ansteht", schüttelt Gerhard Stocker wie so oft in den Jahren zuvor Mitte März den Kopf. „Wünsch dir was" ist endgültig Vergangenheit, für Stocker zählen nur noch Zahlen und Fakten. [.....]
twkEinen interessanten Ansatz liefert Tiwag-Marketingchef Wolfgang Mader: „Wenn es der FC Wacker schafft, eine tirolweite Wirtschaftsplattform als Sponsorpool auf die Beine zu stellen, wird auch die Tiwag ihren entsprechenden Beitrag leisten." Die in einem Kleinformat angekündigte Verdoppelung des rund 520.000-Euro Sponsorbeitrages dementierte Mader heftigst: „Völlig aus der Luft gegriffen. Fakt ist, dass im Moment keine Erhöhung angedacht ist.


20070317_2neuevom 17.3.2007 von Florian Madl
Unter dem Titel:
„Wacker muss diese Plattform gründen"
twkVon einer Wirtschaftsplattform für den FC Wacker ist die Rede. Initiativ müsse der Verein werden, heißt es.
Die viel zitierte Wirtschaftsplattform für einen Sponsoren-Pool - nach Meinung von Hauptsponsor Tiroler Wasserkraft reine Wacker-Sache: "Wir wurden um eine Initiative gebeten, aber das kann nicht unsere Aufgabe sein", gibt Marketingchef Wolfgang Mader den Standpunkt des Unternehmens wieder. Gerüchte, Tirols Aushängeschild in Sachen Fußball könnte TIWAG-Geld aus dem Eishockey-Topf (HCI) bekommen, erteilte Mader zusätzlich eine Absage: "Es macht wenig Sinn, einen Verein zu beschneiden und ihn damit umzubringen, während man auf der anderen Seite nur im kleinen Rahmen helfen würde." Derzeit dürfen sich die Innsbrucker Haie über finanzielle Zuwendungen in Höhe von 945.000 Euro jährlich freuen, der Wacker erhält 510.000 Euro.

 

 
     Nach 6 Tagen die imaginäre Wirtschafts-Plattform um Kapitän Eberle!
                                   15 Monate vor der Euro08 und den Tiroler-Landtagswahlen

ttvom 22.3.2007
Unter dem Titel: Wirtschafts-Plattform für stärkeren FC Wacker
van-staa

Die Gründung einer starken Wirtschafts-Plattform für den FC Wacker will Tirols LH Van Staa.
Ferdinand Eberle könnte die Wirtschaftsplattform leiten, kann sich LH Herwig van Staa vorstellen.
Tirol brauche gerade im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft eine schlagkräftige Mannschaft in der Bundesliga, sagte van Staa gegenüber der TT.
Der Landeschef lehnt es aber ab, dem finanzmaroden FC Wacker mit einer öffentlichen Geldspritze unter die Arme zu greifen. Vielmehr sollte ein Konsortium aus der Wirtschaft aufgestellt werden, das den auch sportlich schwächelnden FC Wacker finanziell nach vorne schießen könnte.
Sollte es gelingen, eine solche Wirtschafts-Plattform aufzustellen, kann sich auch Wacker-Hauptsponsor Tiwag eine Erhöhung der Sponsorsumme vorstellen. Als Chef der Plattform könnte sich van Staa seinen früheren Stellvertreter in der Regierung, Ferdinand Eberle (ist auch Tiwag-Aufsichtsratsboss), vorstellen.
Eberle selbst gibt sich noch zugeknöpft. "Es ist noch viel zu früh, darüber zu spekulieren, was sein könnte." Noch seien einige Gespräche nötig. Prinzipiell kann sich Eberle allerdings sehr wohl vorstellen, die Wirtschafts-Plattform für den FC Wacker anzuführen.


20070324

ttvom 24.3.2007 von Wolfgang Müller
Unter dem Titel:
Eberle ist bereit, wenn ......
Eine Wirtschaftsplattform für den Fußball-Bundesligisten FC Wacker unter der Führung Ferdinand Eberles scheint konkrete Formen anzunehmen.

Der frühere Landeshauptmann-Stellvertreter und jetzige Tiwag-Aufsichtsratspräsident Ferdinand Eberle zeigt sich im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung (Neue) bereit, die diskutierte Wirtschaftsplattform für den chronisch finanzschwachen FC Wacker anzuführen, wenn führende Unternehmen das wünschen. "Wir brauchen in der Bundesliga auf Dauer einen Klub, der vorne mitspielen kann."
Falls es dazu komme, müsse es das erklärte Ziel sein, mehr Sponsoren zu finden und wieder mehr Fans ins Tivolistadion zu locken. Noch sei es aber zu früh zu sagen, wer der Wirtschafts-Plattform angehören soll, betont Eberle. Dazu seien noch einige Gespräche nötig. [.....]


tirol-orfvom 4.4.2007
Unter dem Titel:
Ferdinand Eberle Hoffnungsträger für FC Wacker Tirol

eberle[.....] Jetzt ist der ehemalige LHStv Ferdinand Eberle die große Zukunftshoffnung von "Grün Schwarz". Die Talfahrt der Tiroler nimmt kein Ende
[.....] Das ohnehin schon mickrige Budget musste fürs kommende Jahr nochmals gekürzt werden und der Plan des "Tiroler Weges" muss sukzessive ad acta gelegt werden. Jüngstes Beispiel der Notverkauf von Hannes Eder. [.....]

Was tun in dieser Krisensituation? Der Club reagiert auf seine Art: Nächste Woche soll ein erstes Treffen eines neuen Beirats Bewegung in die versiegenden Geldflüsse bringen, Politiker und Wirtschaftstreibende sind dazu geladen. Dream Team mit Kapitän Eberle?
Daneben gibt es noch einen zweiten Hoffnungsträger, den ehem. LHStv. Ferdinand Eberle. Der Außerferner soll als Kopf einer Wirtschaftsplattform potente Sponsoren aufs Tivoli bringen, er soll sich gleichzeitig neben Obmann Gerhard Stocker als Präsident zur Verfügung stellen. Dieses neue Tiroler "Dream Team" wünscht sich jedenfalls Sportlandesrat Hannes Gschwentner. [.....]


20070405neue

vom 5.4.2007
Unter dem Titel:
Lautes Echo auf die neue Plattform
Der neue Beirat- nur einer von vielen Schritten aus der Krise des FC Wacker. Das Echo auf dieses Engagement fiel durchwegs positiv aus.

Seitens des FC Wacker Tirol wollte man den „Beirat neu", die politisch und wirtschaftlich orientierte Plattform des Vereins, nicht näher kommentieren. Obmann Gerhard Stocker meinte nur : "Mir ist alles recht, was dem Verein hilft." Indes warnte Wirtschaftslandesrat Hannes Bodner trotz des vielversprechenden Schachzugs. „Wir müssen aufpassen, dass wir keine Parallelstrukturen aufstellen." Damit spielt der Kufsteiner auf die zusätzlich angedachte Wirtschaftsplattform an, deren Spitze Ferdinand Eberle zieren soll. Für Tirols Sportreferent Hannes Gschwentner eine Idealbesetzung: „Fürs Marketing und für Verbindungen zu großen Sponsoren wäre er einer, der auf diesem Klavier spielen könnte und über entsprechende Beziehungen verfügt."


tirol-orfvom 10.4.2007
Unter dem Titel: Beirat soll Sponsorsuche ankurbeln

stockerDer Obmann des FC Wacker ist auf der Suche nach Geld. Am Dienstag hat es das erste Treffen des so genannten Wacker-Beirates gegeben. Spitzenpolitiker und Tiroler Wirtschaftsgrößen sollen die Sponsorsuche ankurbeln.
Hoffnungen auf die Plattform: "Ich gehe davon aus, dass sich eine Truppe findet die Verantwortung für den Verein mit übernimmt. Ich bin überzeugt davon, dass es eine Gesamtunterstützung geben wird." Das heutige Treffen diente vor allem dazu, die Situation des Vereins darzulegen und um Unterstützung für die Vision des Tiroler Fußball-Weges zu werben. Gerhard Stocker: "Wir haben 70 Sponsoren die uns jetzt schon unterstützen. Der Kreis wird sich erweitern und es wird eine breitere Basis geben." Konkrete Zusagen gab es heute allerdings noch keine. [.....]


20070411neuevom 11.4.2007 von Florian Madl
Unter dem Titel: Ein Beirat, dem es an Beschlüssen fehlte
Die 17 Mitglieder des neuen Wacker-Beirats erörterten gestern die Situation des Vereins. Ergebnisse blieb man vorerst schuldig.
Das den Journalisten auferlegte Frageverbot - möglicherweise nur ein Gag, denn diesen Maulkorb hätte man sich getrost sparen können. Was hätte man die Beiräte auch fragen sollen? Die erlebten gestern die hinlänglich bekannte Wacker-Markenanalyse, dann eine Erörterung der Vereinssituation und am Ende die Zuteilung von Hausaufgaben.
Heraus kam das Bestreben der 17 Beiratsmitglieder, eine bunte Runde aus Wirtschaft, Politik und Sport (Stocker), zu helfen. "Das Wunschdenken einiger wurde durch Nichtwissen hervorgerufen", befand Wacker-Obmann Gerhard Stocker.
Nachsatz: "Es soll aber keine kurzfristige Aktion werden, sondern nachhaltig Nutzen bringen." Man werde sich bemühen, hieß es. Keine Zusagen, keine Ansagen. Auch der Beirat wäre als solcher noch keiner: Man müsse sich erst konstituieren, heißt es.


20070411neuevom 11.4.2007 von Marco Heinrich
Unter dem Titel: Viel heiße Luft
[.....] Das erste Treffen des neuen Wirtschaftsbeirates war nicht der erhoffte große Wurf. In einer Zeit, in der alles auf einem Befreiungsschlag wartet , war es nicht mehr als ein Pass über zwei Meter zum Mitspieler. Leider. So sind kritische Situationen nicht zu klären. Nicht am Rasen. Nicht am Konto.
Es ist schön , dass die Großen in Tirol erkannt haben, dass Wacker Hilfe braucht. Sich zusammensetzen und über mögliche Auswege reden, ist ein wichtiger erster Schritt. Doch bedeutsam wird dieser erste Schritt nur wenn der zweite schnell folgt. [.....]


20070411krone

vom 11.4.2007
Unter dem Titel:
Diese Mannschaft soll für Wacker Geld einspielen
Der neue Beirat wird für neuen Finanzschwung sorgen:
I
m Innsbrucker Hotel „Leipzigerhof" trafen sich gestern zwölf Größen aus Politik und Wirtschaft mit dem Wacker-Vorstand, um den Verein endlich in eine gesicherte Zukunft zu führen. Die Zeit drängt:Am 20. April braucht's eine Million Euro mehr.
Stehend: Chr. Kurz (Wacker-Vorstand), W. Mader (Tiwag), W. Pfeifer (Hypo), K. Handl (Speck). O. Pfeiffer (Holz), L. Butschner (Gebr. Weiss), H. Bodner (Landesrat), F. Thurner (Stahlbau), H. Mutschlechner (Wacker-Vorstand), V. Hauser (Werbe-Agentur), K. Steger (Casino), M. Weger (Wacker)
Knieend: H. Gschwentner (Vize-Landeshauptmann), M. Lechner (Zillertal-Bier), Chr. Platzgummer (Vize-Bürgermeister), A. Berger (Wacker-Vorstand), U. Neuhauser (ÖBB), G. Stocker (Wacker-Obmann)

 

eberle-im-orf2
Nach 20 Tagen Öffentlichkeitsberieselung in den Medien,
ohne Zusagen, ohne Aussagen und ohne einen zusätzlichen EURO aus dieser Wirtschafts-Plattform.

Das war das Ende der Medialen-Plattform.


 
banner_laenderspiel

Für die österreichische Fußball-Delegation gaukelt man mit Hilfe des Mediensponsors,
die heile Sportwelt in Innsbruck vor!

neuevom 10.10.2006 von Susann Frank
Unter dem Artikel:
Geheimtreffen! Van Staa redet endlich mit Wacker
Gestern führte LH Herwig van Staa das erste Gespräch mit Wacker-Obmann Stocker. Weitere sollen folgen!
Nach langem hin und her spricht die Politik endlich mit dem FC Wacker. Gestern um 17.16 Uhr fuhr die schwarze Mercedes-Limousine am Tivoli-neu-Stadion ein und hielt vor dem Aufgang zur Wacker-Geschäftsstelle. Aus dem Auto stiegen Herwig van Staa und ein Begleiter. Mit raschen Schritten erklommen die beiden die Treppen zum Büro von Wacker-Obmann Gerhard Stocker.
Zum Geheimtreffen - keiner der beiden Seiten hatte darüber vorher ein Wort verloren! Hinter verschlossenen Türen sprachen sich die Parteien aus. Eine Stunde und elf Minuten später war die Unterredung beendet.
"Wir haben ein erstes privates Gespräch geführt", sagte van Staa gegenüber der NEUEN. Ob es denn möglich sei, einen Konsens zu finden? "Ich weiß es nicht", ließ sich der Landeshauptmann nicht in die Karten schauen, ob die Politik dazu bereit sei, dem hilfesuchenden Verein unter die Arme zu greifen. Immerhin versucht Gerhard Stocker seit längerem, ob der schwierigen Finanzlage (Stadionmiete, Knebelverträge im Stadion) Unterstützung von der politischen Seite zu erlangen. [.....]

miniinfobleistiftJa, wo gibt's denn sowas, der LH. Van Staa kommt mit Dienstwagen und Chauffeur und macht ein privates blauscherl. Es geht hier nicht um den Profibetrieb, sondern rein um die horrenden Kosten der Infrastruktur und um eine eigenständige Vermarktung im Tivoli Stadionbereich. Dies liegt alles nicht im Einflussbereich des Vereins, sondern ausschließlich im Verantwortungsbereich der Politik.

ttvom 11.10.2006
Unter dem Artikel: Tiroler Weg - jetzt ziehen alle an einem Strang

20061011Das Bekenntnis zum Spitzenfußball samt „Tiroler Modell" klang noch nie so klar wie gestern im Tivoli.
Gerhard Stockers Vision von der Tiroler Fußball-Pyramide vom Breitensport zum Spitzensport scheint endlich Realität anzunehmen. Eine entsprechende und gestern präsentierte Vereinbarung zwischen dem FC Wacker, der WSG Wattens und dem Tiroler Fußballverband als Träger der Nachwuchszentren soll die Grundlage dafür sein, dass Tiroler Talenten der Weg zum Profi erleichtert wird. Vision bleibt -noch- das endgültige Modell: FC Wacker in der T-Mobile - Bundesliga, WSG Wattens in der Red-Zac-Liga, Wacker-Amateure in der West- und ein zweites WSG-Team in der Tiroler Liga.
Die Weichen scheinen gestellt, auch was das leidige Kapitel Akademie betrifft. 2007 soll diese endlich am Flughafen in Betrieb gehen. Dahinter stehen LR Hannes Gschwentner und VBM Christoph Platzgummer. Zwei Politiker, denen der Sport im Land und der Stadt Innsbruck ein echtes Anliegen ist. [.....]

neuevom 11.10.2006 (su)
Unter dem Titel: Kräftebündeln für den FC Wacker
20061011In Sachen Wacker wacht die Politik auf und versucht, die Wirtschaft zu animieren.
Sportliches Verständnis scheint bei den Politik-Verantwortlichen einzuziehen. Am Montag gab es das erste Gespräch zwischen LH Herwig van Staa und Wacker-Obmann Gerhard Stocker (Die Neue berichtete). Von dem Geheimtreffen informiert waren natürlich Innsbruck-Bürgermeisterin Hilde Zach und Sportlandesrat Hannes Gschwentner, wie sie gegenüber der NEUEN bestätigten. Mittlerweile wissen sie auch, wie sie Wacker aus den finanziellen Nöten helfen wollen. Die Politik will die Kräfte bündeln und die Wirtschaft locken. „Wir versuchen nun, die Wirtschaft mit ins Boot bei Wacker zu bekommen", sagte Zach gestern.
Ebenso sieht es Gschwentner, der sich seit dem Hilfeschrei von Stocker eingehend mit der Materie befasst hat. „Wir wissen, dass es mit den derzeitigen finanziellen Bedingungen schwierig sein, wird, in der obersten Liga mitzuspielen", weiß Gschwentner. [.....]

 


 

linkspfeilDer abgesagte Polit-Gipfelrechtspfeil

 

Stocker hat Ende August unmissverständlich klar gemacht, dass er sein Amt niederlegen werde, wenn nicht endlich akzeptable Rahmenbedingungen für den Verein geschaffen werden und nimmt dabei die Politik in die Pflicht.

Konkret geht es um die Kosten der Infrastruktur sowie um die Eigenvermarktung im Stadion
und nicht um Subventionen für den Profibetrieb.

Für Gerhard Stocker war die Zeit der Schönfärberei und der leeren Versprechungen der Politiker vorbei, er fordert von den mächtigen in Innsbruck und Tirol ein klares Bekenntnis zum FC Wacker Tirol als den Spitzenclub unseres Landes.

vieraugengespraech
Am Dienstag den 12. September 2006 sind zu einem Polit-Gipfeltreffen in der Geschäftsstelle des FC Wacker Tirol im Tivoli geladen. Stocker hat klargestellt, auf die Anwesenheit aller vier genannten Politiker zu bestehen, andernfalls wird dieses Treffen auch nicht stattfinden. Ziel ist es, nicht wie sonst üblich von einem zum nächsten weitergereicht zu werden, da sich niemand zuständig fühlt, sondern mit den wichtigen Entscheidungsträgern endlich konkrete Verhandlungen zu führen.

Durch die Absage von LH. van Staa, fand weder dieser, noch ein zukünftiger Polit-Gipfel statt!

absage_vieraugengespraech

Der für den 12. Sept. 2006 angesetzte Polit-Gipfel zwischen Obmann Stocker und den Spitzenpolitikern von Land und Stadt wurde also, mangels Bereitwilligkeit zur Teilnahme seitens des Landeshauptmann „Herwig van Staa" nicht realisiert. Für die Absage gab es von ihm keine Begründung, stattdessen erklärte sich LH van Staa lediglich zu einem Vieraugengespräch mit Obmann Stocker bereit. Dass ein Landeshauptmann es nicht der Mühe Wert findet sich in der Causa Infrastruktur zur Diskussion zu stellen, passt zur Abgehobenheit seiner Person.
Es bleibt die Frage, ob es ihm wirklich um den Fußball geht. Zu oft schon wurde der Fußball von Herwig van Staa zur Selbstdarstellung missbraucht. Er will wohl zur persönlichen Profilierung, die Gunst der Stunde nützen, um sich als strahlender Held, als großer Retter vor der EURO-08 und vor den Tiroler Landtagswahlen (08.06.2008) mit einem medial getarnten Wahlwerbungspaket feiern zu lassen.

 


 

radioTelefonat mit Anna Hosp im Ö2 Radio Tirol am 19.09.2007

hosptelefonMit Landesrätin Anna Hosp sprach Georg Laich am Telefon.

Seine erste Frage war in Richtung der zu erwarteten Sponsoren.

 
Frage: Wer soll den dabei sein, bei diesen Sponsoren.
Hosp : Das sind Private, das sind auch einige Unternehmen im landesnahen Bereich, aber großteils der Gelder kommt aus der Privatwirtschaft oder würde aus der Privatwirtschaft kommen.
Frage: In welcher Höhe, sind diese Gelder?
Hosp : Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen, also wir liegen derzeit bei 800.000 Euro.
Frage: Von Sponsoren?
Hosp : Von Sponsoren.
Frage: Sind da keine Gelder eingerechnet die in irgendeiner Form aus einem Landes- oder Sportbudget kommen?
Hosp : Nein, das ist nicht eingerechnet, ich habe diesbezüglich mit Herrn LH van Staa auch Gespräche geführt, dem es auch ein großes Anliegen ist, und wenn man auch hier zu Rettung des FC Wacker beitragen will, dann wird man sicherlich auch aus dem Budget des Landes Tirol beitragen müssen, aber nicht aus dem Landesbudget, und das kann auch nur eine einmalige Summe sein, weil der derzeitige Schuldenstand sich auf rund 900.000 Euro beläuft und damit zu rechnen ist, wenn also nicht zusätzliche Finanzmittel zugeführt werden, dass man am 30.6.2008 bei rund 1,6 Millionen Schuldenstand steht.
Frage: Es gibt heute aber eine relativ geharnischte Stellungsnahme vom Sportreferenten des Landes Tirol von LHStv. Gschwentner, der sinngemäß erklärt, es kommt überhaupt nicht in Frage dass aus seinem Sportbudget vielleicht von jemanden Anderen eine Zusage von 800.000 Euro gemacht wird.
Hosp : Nein das ist auch nicht der Fall, es gibt keine Zusage auf 8000.000 Euro aus dem Sportbudget, sondern wenn, wäre das das Gesamtbudget des Landes Tirol, es wären zusätzliche Mittel. Das ist mir klar, dass das Sportbudget dem LHStv. Gschwentner zusteht.
Frage: Aber mit ihm selber haben sie nicht gesprochen.
Hosp : LH van Staa hat mit ihm die Frage sehr wohl besprochen.
 

 


 
Stellungnahme zur außerordentlichen Generalversammlung vom 8.7.2004

npiNORDPOL INNSBRUCK
Als Obmann Gerhard Stocker in seiner Eröffnungsrede ankündigte, dass an diesem Abend alle Verlierer sein werden, vermochte wohl noch niemand die volle Tragweite dieser Aussage erahnen.
Und verloren haben in der Tat alle, am meisten wohl der Mitgliederverein, der für uns in seiner bisherigen Form gestorben ist.


 
Zu den Fakten:

Dem Verein Wacker Tirol ist seit nunmehr gut zwei Jahren der Wunsch bzw. die Forderung der Fanclubs der Tivoli Nord, alle voran Verrückte Köpfe und Faninitiative, nach einer Umbenennung in FC Wacker Innsbruck sowie der Wiedereinführung des Gründungswappens bekannt. Trotz zahlreicher Gespräche und vielen fairen Kompromissvorschlägen von Seiten der Fans konnte keine Lösung gefunden werden.
Dem Verein Wacker Tirol lag seit Beginn der Frühjahrssaison ein Antrag zur Einberufung einer aoGV vor, welche aus Rücksicht auf den Verein mehrmals verschoben wurde.
Zwei (!!!) Tage vor der aoGV wurde vom Wacker Tirol eine Vorstandssitzung einberufen, mit dem Ergebnis, dass der Vorstand im Falle einer Umbenennung geschlossen zurücktreten werde.
Am Tag der aoGV (!!!) wurden die Antragssteller durch die Vorstandsmitglieder Bielowski und Winkler auf herablassende und schulmeisterliche Art und Weise von diesem Beschluss informiert und massivst unter Druck gesetzt, den Antrag zurückzuziehen.
Von 593 Mitgliedern befanden es gerade mal etwas über 150 der Mühe wert, zur aoGV zu erscheinen, deren Inhalt nicht nur eines der zentralsten Themen des Vereines, dessen Identität, sonder auch die unmittelbare Zukunft des Clubs selbst war. Nicht nur die Gesamtzahl der Mitglieder an sich, auch die Zahl der anwesenden ist mehr als enttäuschend, vor allem wenn man in Betracht zieht, dass es erstmals eine Mitbestimmungsrecht im Verein gab. Von diesen ca. 150 Mitgliedern stammten mehr als 2/3 aus dem Wacker-Innsbruck Lager, daher wäre die Umbenennung unter normalen Umständen reine Formsache gewesen.
Obmann Stocker bot in seiner Eröffnungsrede seinen Rücktritt im Falle einer Umbenennung an, da er in diesem Falle keine Haftung übernehmen könne und sich nicht als geeignete Person zur Führung des Vereins sehe. Er würde die Geschäfte innerhalb der entsprechenden Fristen ordnungsgemäß an seinen Nachfolger übergeben.
Die Rede von Vorstandsmitglied Winkler, Finanzreferent im Verein und Kitzbühler Bürgermeister, bracht die ohnehin schon sehr aufgeheizte Stimmung zum Explodieren und stürzte nicht nur die Versammlung sondern in weiterer Folge auch den Verein ins Chaos. Nicht nur, dass er sich sowohl im Ton als auch in der Lautstärke vergriff, so wurden auch die Fans der Wacker Innsbruck Fraktion in unsachlicher, unwürdiger und beleidigender Form als Totengräber des Vereins, ahnungslose Idioten und unmündige Wichtigtuer abgekanzelt.
Des Weiteren überraschte er in seiner Rede mit der Information, dass Gerhard Stocker für das Minus in der Höhe von EUR 800.000,--persönlich hafte und der Verein nur aufgrund dieser Haftungserklärung die Lizenz erhalten habe. Wir erinnern uns zurück an die Mitteilung des Vereins vom 30.04.2004, dass die Lizenz ohne Auflagen und Beanstandungen erteilt wurde. Der Höhepunkt von Winklers Ergüssen war dann jedoch die Aussage, dass bei Rücktritt des Vorstandes der Verein sofort Insolvenz anmelden müsste, und er dies emotionslos und ohne Probleme veranlassen würde, sollte es zu einer Umbenennung kommen.
Die Situation war bereits eskaliert, und der Antrag, den man eigentlich schon zurückziehen wollte, wäre nun doch fast zur Abstimmung gekommen. Nach mehreren internen Beratungen und Abstimmungen entschlossen sich die Fans aufgrund der Erpressung durch den Vorstand den Antrag endgültig fallen zu lassen und verließen geschlossen den Saal. Dabei wurden dem Vorstand die Mitgliedskarten vor die Füße geworden, als Zeichen dafür, dass die Mitgliedschaft in einem FC Wacker Tirol der offensichtlich kein Verein der Fans sondern ein Spielzeug von Politik und Wirtschaft ist, keinen Wert hat und sich von nun an auch die Fans vom Verein zurückziehen werden. An dieser Stelle soll gesagt sein, dass wir uns von den Vorfällen, wie der Mitgliedskarte, die Obmann Stocker ins Gesicht geworfen wurde, etwaigen Beschimpfungen, Spucken und Sachbeschädigung klar distanzieren.

 


Wir möchten an dieser Stelle keine neue Namensdiskussion anzetteln, nur einiges klarstellen. Von Seiten der Wacker-Tirol Fraktion bzw. „neutralen" wird uns immer wieder vorgeworfen, warum wir bloß aufgrund eines Namens, oder eines Wortes einen derartigen Aufstand verursachen und das Wohl des Vereins aufs Spiel setzen.
Euch allen sei gesagt, dass sich diese Diskussion von unserer Seite aus nie primär um einen Namen, regionales Kirchturmdenken oder eine Frage des Geschmacks drehte. Hier geht es um zwei verschiedene Ideologien, um eine Entscheidung zwischen Kult und Kommerz, zwischen Identität oder purer Erfolgsorientierung, zwischen Beständigkeit oder ständiger Verschleuderung des Vereins an den Höchstbieter, die Liste ließe sich noch länger fortführen.
Eines sollte jedoch allen klar sein - die Zukunft, das Überleben dieses Vereines lag in der Hand der Fans, welche sich letztendlich gegen ihre Ideale, gegen ihre langersehnten Wünsche und gegen ihre Überzeugung entschieden haben, um die Marke Wacker Tirol zu retten.
Doch mit diesem Tag ist etwas in uns gestorben, dass sich wahrscheinlich nie mehr gänzlich zurückholen lässt. Das Vertrauen, die Verbundenheit und die Liebe zu diesem Verein, von dem alle glaubten, dass er etwas Besonderes, Einzigartiges ist, werden nie mehr so sein, wie sie einmal waren.
Mit Bestürzung mussten wir feststellen, dass dieser Verein immer mehr zu einem ganz normalen Bundesligaclub verkommt. Am meisten schmerzt jedoch die Tatsache, dass dieser Verein wieder nur eine Marionette von Politik und Wirtschaft ist, und die Fans als Konsumenten geduldet werden.

Der Verein Wacker Tirol und seine Befürworter haben einen Pyrrhussieg davongetragen, doch verloren haben am Ende alle.
 


 

Eine kurze Chronologie der ersten 5 Jahre FC Wacker Tirol

Juni 2002:

Sportstadtrat Michael Bielowski und Sportlandesrat Günther Platter, der FC Wacker Tirol gegründet. Michael Bielowski, stellte sich als ersten Obmann zur Verfügung. Gerhard Stocker wurde damals von Günther Platter gebeten, ihn im Vereinsaufbau zu beraten und mitzuhelfen den Verein innerhalb kürzester Zeit Bundesligareif zu machen. Stocker stellte sich deshalb auch sofort als Geschäftsführer zur Verfügung.

Oktober 2002:
4 Monate nach der Vereinsgründung wurde Landeshauptmann Weingartner vom Innsbrucker Bürgermeister van Staa abgelöst und LR. Platter ging nach Wien. Herwig van Staa machte den Profisport zur Chefsache.

Februar 2003:
Nach einer Vorstandssitzung, gab Michael Bielowski bekannt, dass er die Funktion als Obmann des FC Wacker Tirol mit seiner Funktion als Sportstadtrat und Vizebürgermeister nicht weiter vereinen kann. Da kein anderer da war, der es gemacht hätte, hat sich Gerhard Stocker nach Diskussionen im Vorstand dann bereiterklärt, das Amt des Vereinsobmann von Michael Bielowski interimistisch zu übernehmen.
Bei der Übernahme hat Gerhard Stocker bereits Bielowski mitgeteilt, dass ihm für die Red Zac Liga 400.000 € fehlen. Bekanntlich haben dann effektiv 800.000 € gefehlt. Er hatte dann eigentlich die Übernahme seines Amtes an die Bedingung geknüpft, dass die finanzielle Gebarung gesichert ist. Nachträglich gesehen hätte er damals schon sagen sollen, dass es so nicht geht.

30. April 2004:
Hat Obmann Stocker bekanntgegeben, dass die Lizenz für die Bundesliga ohne Auflagen erteilt wurde. Aber nicht durch die Einhaltung der versprochenen politischen Sponsoren-Unterstützung, sondern weil Obmann Gerhard Stocker für das Minus in der Höhe von € 800.000 persönlich haftete und der Verein nur auf Grund dieser Haftungserklärung die Lizenz erhalten hat..
 

Die ersten 3 Jahre Bundesliga:
Bei der Vereinsgründung wurde der Vereinsname zur Stärkung der Marke Tirol von der Politik als Muss vorgegeben, sollte helfen, die wirtschaftliche Basis für den Weg des maximal finanzierbaren Erfolgs zu garantieren. Die wirtschaftliche Basis sah aber dann so aus, dass die politischen Versprechungen durch den Landeshauptmannwechsel, van Staa beerbte 4 Monate nach der Vereinsgründung LH. Weingartner, nicht eingehalten wurden. Die TIWAG fror den Sponsorbetrag auf das Niveau der „Ersten Liga" ein und somit blieb Stocker auf seiner persönlichen Haftungserklärung über 800.000 € aus der West- und Ersten-Liga Saison sitzen. Die wirtschaftliche und politische Abhängigkeit des Vereins wurde dadurch immer größer und steigerte sich bis zur Unerträglichkeit, da der Verein dadurch jederzeit von der Politik erpressbar war und der FC Wacker Tirol nur mehr den Status eines Bittstellers hatte.

3jahresbilanzenneuevom 16.03.2007
Unter dem Titel:

„Wir allein können nichts ausrichten"
20070316_2

twkVon einer Erhöhung des Sponsorbeitrags seitens der Tiroler Wasserkraft (550.000 €) kann trotz anders lautender Gerüchte keine Rede sein: "Solange keine einheitliche durchstrukturierte Wirtschaftsplattform besteht, sehen wir weder Handlungsbedarf noch Anlass. Deswegen gibt es von uns weder einmalige Hilfestellung noch Zusage", bekräftigt Wolfgang Mader, Marketingchef des größten Wacker-Geldgebers.
Sollte es allerdings zu einer einheitlichen Wirtschaftsplattform des Vereins oder der Politik kommen, würde man mitziehen und den Beitrag gegebenenfalls erhöhen.
"Es kann aber nicht sein, dass man von der Tiroler Wirtschaft redet und nur die Tiroler Wasserkraft meint."









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