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tt600
Dienstag 18.September 2007
Auf Seite 1
tt-20070918Unter dem Titel:  Wacker-Rettung am Tisch, Stocker zögert, Eberle bereit
Wacker neu: Eberle Obmann, Constantini Sportdirektor und Peischl Trainer

[.....] Jetzt naht endlich Licht am Ende des grün-schwarzen Tunnels. Auf Initiative von LH Herwig van Staa und von Landesrätin Hosp gelang es, potente Wirtschaftstreibende aus dem ganzen Land für Wacker zu begeistern.
Ergebnis: "Wir können Stocker und dem jetzigen Vorstand anbieten, die kompletten Altlasten zu übernehmen und gleichzeitig für die restliche Saison zumindest 700.000 Euro an Sponsorgeld aufzubringen", erklärte Anna Hosp gegenüber der Tiroler Tageszeitung.
Bedingung dafür ist, dass eine neue Führung das Ruder bei Wacker übernimmt. "Stocker wurde angeboten, eine Funktion zu übernehmen, allerdings nicht mehr der Obmannposten."
Als Nachfolger stünde der langjährige Wirtschaftslandesrat Ferdinand Eberle zur Verfügung. Als Sportdirektor soll die Tiroler Fußball-Galionsfigur Didi Constantini engagiert, neuer Trainer der langjährige Wacker-Spieler Heinz Peischl werden. [.....]

Auf Seite 2

tt-20070918


Auf Seite 2
tt-20070918Unter dem Titel: „Sponsoren da, jetzt liegt Wacker in Stockers Hand"
Anna Hosp stellt im aktuellen TT-Interview klar, dass eine Wacker-Rettung nahe ist. Die aktuellen Schulden von über 800.000 Euro werden abgedeckt, für die nächsten Jahre wäre eine Finanzierung gesichert.
Das Gespräch führte: Frank Staud
[.....]
TT: Welche Lösung liegt auf dem Tisch?
Hosp: Wir können Stocker, dem Vorstand und den Mitgliedern anbieten, den Verein schuldenfrei zu stellen und zusätzlich für fünf Jahre ein solides Budget vorzulegen. Alle neuen Sponsoren wünschen sich aber eine neue Führung. Ferdinand Eberle würde bei einer außerordentlichen Vereinsversammlung als neuer Obmann zur Verfügung stehen. Didi Constantini als Sportdirektor und Heinz Peischl als Trainer sollen sicherstellen, dass der eingeschlagene Weg mit Tiroler Spielern fortgesetzt wird. Es wäre schade, würde Stocker diese Chance jetzt nicht erkennen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er auch in der neuen Führung eine wesentliche Rolle übernimmt. Nur er hat es jetzt in der Hand, was mit Wacker passiert. [.....]

Auf Seite 2
tt-20070918Unter dem Titel: Das Mascherl des Rettungspakets heißt Ferdinand Eberle
Von Frank STAUD und Florian MADL
Unterschriftsreif liegt das Paket für die Wacker-Rettung auf dem Tisch. Obnann Gerhard Stocker beruft nun die Generalversammlung für den neuen Weg ein.

So mancher aus dem fünfköpfigen Wacker-Vorstand mag sich gestern kurz vor 17 Uhr, die Augen gerieben haben. Eine E-Mail, in der Obmann Gerhard Stocker um eine dringende Unterredung bat! „Ich möchte mich bereden", ließ der Wattener verlautbaren.
Hintergrund: das Rettungspaket des FC Wacker, das mit Obmann Ferdinand Eberle ein Mascherl trägt.
[.....]
Am frühen Abend war dann der Vorstand am Wort. Er entschied sich dafür, das angebotene Paket zu prüfen und innerhalb von 21 Tagen eine Generalversammlung einzuberufen. Dort müssen die 700 Mitglieder mit einer Zweidrittelmehrheit dem neuen Weg zustimmen. Was nur geht, wenn Stocker und sein Team voll hinter der Lösung von Hosp stehen. „Der Vorschlag von Landesrätin Anna Hosp würde dem Verein sehr helfen", gestand Wacker-Vorstand Christian Kurz ein. „Im Vordergrund steht bei uns das Interesse des Vereins. Wenn dieses gewährleistet ist, werden wir unsere Position zur Verfügung stellen", betonte der Rechtsanwalt.
Nun liegt es also an Stocker, der die Statuten des Landes Tirols genau studieren will, das Feld zu räumen und diesen Weg zu befürworten. "Dieses Angebot beinhaltet unter anderem die Installierung eines Aufsichtsrates und Entscheidungskompetenz für Großsponsoren."
 


 
neue_medium
Dienstag 18. September 2007

Neue-20070918
Unter dem Titel: Doppelte Erlösung kommt nur unter neuer Führung
(su) Constantini und Peischl stehen für Erfolg, für was standen Ablinger und Söndergaard?
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Allerdings kommt die doppelte Erlösung nur unter neuer Führung!
Denn beide wollen das Ruder nur rumreißen, wenn sie ein klares wirtschaftliches und politisches Bekenntnis pro Wacker erhalten. Dieses gibt es lediglich, wenn das Modell Wacker neu umgesetzt wird. Markant auch: Stocker gibt seit Wochen vor, sich um einen neuen Sportdirektor zu kümmern. Dabei ist es ihm verboten, diesen Posten zu besetzen! Die Bundesliga hat es dem Wattener aufgrund der fürchterlichen finanziellen Situation untersagt. Erst wenn Geld lukriert wird, kann Wacker den Posten besetzen, der durch den Rücktritt von Christian Ablinger frei wurde. Auf Mehreinnahmen wartet der Klub jedoch seit Jahen. Ohne Aussicht auf Besserung. Doch jetzt lebt die Hoffnung wieder.

n20070918Unter dem Titel:Mit Ferdinand Eberle an der Spitze zu neuen Höhenflügen
Von Marco Heinrich
Ex-Pokitiker Eberle soll der neue starke Mann an der Spitze des FC Wacker Innsbruck werden.
[.....] Eberle soll Gerhard Stockers Nachfolger werden, wenn der sich zurückzieht.
Mit Rücktritten kennt sich Eberle aus - spätestens seit seinem Rückzug als Landeshauptmann-Stellvertreter vor knapp zwei Jahren. „Ich will nicht zu denen gehören, die hinausgetragen werden müssen. Man muss die Veränderungsprozesse selber einleiten", sagte er damals. Nun soll er diese Veränderungen bei Wacker bewirken.

n20070918Unter dem Titel: Danke für Alles, .. für die Rettung - und den Rücktritt, Gerhard!
Von Michael Pipal
Gerhard Stocker beteuerte stets, kein Sesselkleber zu sein. Jetzt lässt er zum Wohle des Vereins Taten folgen.

Dass es nicht leicht werden würde, wusste Gerhard Stocker schon bei seinem Amtsantritt am 12. Feber 2003, als er den wackeren Obmannsposten von Michael Bielowski übernahm."Der Verein ist ein Unternehmen. Und es geht nicht darum, Löcher zu stopfen, sondern gemeinsam mit den Mitarbeitern und Spielern erfolgreich zu sein. Sportlich und finanziell." Dieser Satz stand zu Beginn der schwarz-grünen Laufbahn des heute 56-jährigen im Zentrum.
In Sachen Finanzen musste Stocker bald einsehen, dass es nicht zu mehr als dem Löcherstopfen reicht. Zumindest sportlich glänzte Wacker aber durch Erfolg. Nach dem Durchmarsch von der Regional in die Bundesliga war damit allerdings Schluss. Das Team stagnierte, findet sich in dieser Saison gar sieglos im Tabellenkeller wieder. [.....]

n20070918Unter dem Titel: Wacker-Mitglieder müssen entscheiden
Der Wacker-Vorstand machte gestern den Weg für eine bessere Zukunft frei. Hoffentlich spielen die Mitglieder jetzt mit.
(rich)
700.000 Euro Schulden drücken derzeit auf das wackere Gemüt,bis zum Ende der Saison waren es 1,3 Millionen. Der Verein stünde vor dem Ruin. Doch es gibt Hoffnung.
Landesrätin Anna Hosp bietet dem Verein eine komplette Entschuldung zum 30.6.2008 sowie eine Erhöhung des Regelbudgets ab 2008/2009 an. Allerdings ist dieses Angebot an Bedingungen geknüpft. So soll unter anderem eine Aufsichtsrat installiert werden, und Großsponsoren sollen eine Entscheidungskompetenz erhalten. „Der Vorschlag würde dem Verein sehr helfen", freut sich Wacker-Vorstand Christian Kurz. Nur leider kann eben dieser Vorstand nicht über das Angebot entscheiden. „Wir sind verpflichtet, die Generalversammlung damit zu befassen, diese hat über die angesprochenen Bedingungen zu entscheiden", erklärt Kurz. Binnen 21 Tagen wird diese nun einberufen werden.
Die Wacker-Mitglieder entscheiden also über die Zukunft des Vereins. Und auch darüber, im „neuen Wacker" nicht mehr so viel zu sagen zu haben wie bisher. Ein freiwilliger Abschied von der Macht. [.....]