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tt600
Mitttwoch 19. September 2007
Auf Seite 1
tt-20070919Unter dem Titel: Wacker-Würfel fallen erst Ende Oktober

[.....] FC-Wacker Innsbruck Obmann Gerhard Stocker schließt einen Untergang des Traditionsvereins aus und wäre letztlich auch bereit, ohne Bundesligalizenz in der Regionalliga weiterzuspielen. Nunmehr wartet der Vorstand auf die schriftliche Ausfertigung des Hops-Rettungspaketes, das Stocker am Montag präsentiert wurde.
Schriftliches Retttungspaket
Dieses soll laut LR Anna Hosp schon nächste Woche fertig sein, um eine schnelle Einberufung der Wacker Generalversammlung zu ermöglichen. Denn trotz der gebotenen Eile wird die Versammlung, bei der 373 Wacker Mitglieder über Statutenänderung und Vorstandsneubesetzung abstimmen werden, auch so erst in der vorletzten Oktoberwoche stattfinden können. Das Statut sieht nämlich eine 21-tägige Benachrichtigungfrist an die Teilnehmer vor.

Mitgliederverein Wacker
Sowohl Wacker-Vorstand Christian Kurz als auch Anna Hosp wollen indes Wacker als Mitgliederverein weiterbestehen lassen und sehen darin keinen Widerspruch mit erweiterten Mitspracherechten künftiger Sponsoren.[.....]

Auf Seite 2
tt 20070919 2aUnter dem Titel: Im Extremfall in die Regionalliga
von Wolfgang Müller
Am Tag nach der eigentlich schon abgesprochenen „Übergabe" setzt Wacker Obmann Gerhard Stocker plötzlich wieder auf den Faktor Zeit.
Das Prinzip „Friss oder stirb" habe ihn am Montag bei den Verhandlungen geschockt, sagt Stocker. Das aufgesetzte Papier hätte er gar nicht unterschreiben dürfen, weil es gegen die Vereinsstatuten verstoße. Wie geht's jetzt weiter? „Aus dem Büro von Anna Hosp erwarte ich mir schriftlich, wie man sich alles vorstellt. Dann wird die außerordentliche Generalversammlung einberufen." Ist das nicht alles verlorene Zeit? „Sehe ich nicht so. Stress und Zeitdruck ist ein schlechter Ratgeber." Aber jetzt läuft doch alles in die falsche Richtung. Sollte man daher den Rettungsreifen nicht schnell ergreifen? „Das ist alles eine Sache der Alternativen." Konkret bitte? „Der Profifußball in Tirol könnte dem Untergang geweiht sein. Davor warne ich ja schon seit drei Jahren erfolglos. Aber der FC Wacker Innsbruck wird ganz sicher nicht sterben." Wie sähe der Extremfall aus? „Dann wird eben keine Lizenz für die Bundesliga mehr angesucht und der Verein spielt wieder in der Regionalliga."
Logisches Mitspracherecht
Im selben Atemzug, in dem der Wacker-Obmann den „Worst Case" befürchtet, hofft er natürlich, dass das „geschnürte Paket" doch noch rechtzeitig beim Klub eintrifft und die Grundlage für den Profifußball im Land bildet. Wobei Stocker „selbstverständlich dafür ist, dass jene Leute, die das Geld bereitstellen, auch ein Mitspracherecht haben müssen".

Auf Seite 2
tt20070919Unter dem Titel: Hosp will Wacker weiter als Mitgliederverein
von Reinhard Feldner
Nach positiven Signalen könnte die außerordentliche Wacker-Generalversammlung Ende Oktober über die Bühne gehen.
[.....] So machte Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kurz die Einberufung dieser Generalversammlung davon abhängig, ob die am Montag seitens Sponsoren Koordinatorin LR Anna Hosp getätigten Angebote an den Vorstand jetzt auch schriftlich bestätigt werden: „Sollte dies so sein, benötigen wir mit Obmann Gerhard Stocker nur noch zwei Tage zur Überprüfung. Dann könnten wir sofort den Termin der Generalversammlung bekanntgeben, der wegen des Status erst 21 Tage als Mitteilung an die Vereinsmitglieder stattfinden kann". Erklärte der Innsbrucker Anwalt gestern gegenüber der TT.
[.....]
Eine Statutenänderung ist bei Annahme des Hosp Pakets zwingend nötig, da das aktuelle Wacker-Statut nur ordentlichen Mitgliedern je eine Stimme bei der Generalversammlung zuerkennt. Eine überproportionale Mitsprache eines Sponsors wäre auf dieser Grundlage keinesfalls möglich. Geht es nach dem Willen von Wacker Vorstand Kurz und Ladesrätin Anna Hosp, soll der Innsbrucker Traditionsverein aber auch nach einer allfälligen Satutenänderung auf Basis eines Mitgliedervereins in eine rosige Fußballzukunft geführt werden: „Ich gehe davon aus, dass Wacker ein Mitgliederverein bleibt. Auch jetzt werden ja Entscheidungen des Tagesgeschäfts vom Vorstand getroffen. Dem steht auch in Zukunft nichts im Wege", meint Wacker Vorstand Kurz.
Koordinatorin Anna Hosp bläst ins selbe Rohr und wünscht, dass für Wacker eine Mitgliedervereinsstruktur erhalten bleibt. „Es muss möglich sein, das Statut so zu verändern, dass sowohl der Fan weiter Mitglied des Vereins sowie der Generalversammlung sein kann und den Sponsoren gleichzeitig Entscheidungskompetenzen eingeräumt werden." [.....]

Auf Seite 2
tt_20070919_2cUnter dem Titel: Constantini weiß, wie er Abstieg verhindern würde
von Hubert Winklbauer
Die Zeit eilt! Schon am 6.Oktober steht für Wacker ein großes Schicksalsspiel gegen Altach an: Da wollen Didi Constantini und Heinz Peischl schon an der Arbeit sein.
[.....]
Nur mit Trainer Heinz Peischl
Den Kickern will er Freiheit geben. Aber dass im Fußball Leichtgläubigkeit die Vorstufe zur Dummheit ist, weiß er auch. Didi: „Wer da Fehler macht, ist verloren." Wer ja zu Constantini sagt, muss auch ja zu einem Trainer Heinz Peischl sagen. [.....]
 


 
neue_medium
Mittwoch 19. September 2007

n20070919Unter dem Titel: Wacker Niedergang mit Stockers Ansage
von Wolfgang Müller
Weg der Vernunft oder stur bis zum Untergang - was führt Gerhard Stocker mit dem FC Wacker im Schilde?
„So eine Haftung wie letztes Jahr unterschreib' ich nicht mehr. Davor zieh' ich die Konsequenzen", erklärte Stocker im Dezember 2004 und unterzeichnete im Frühjahr 2007 eine 800.000-Euro-Haftung, um überhaupt noch die Lizenz in zweiter Instanz zu erhalten. Zur Vorsorge der Nachhaltigkeit des Tiroler Profifußballs meinte der Wacker-Obmann im September 2006: „Ob das mit der Person Stocker oder mit anderen Verantwortlichen gelingt, ist doch völlig egal. Spitzenfußball im Land mit dem nötigen Unterbau muss fundiert abgesichert sein."
Mit Ferdinand Eberle steht ein Nachfolger parat, ein Mann mit dem wohl besten Netzwerk im Land. Ein langfristig gesichertes Budget (von sieben Millionen Euro pro Jahr ist die Rede) steht in Aussicht. Die Vorhersage Stockers für den „Extremfall", der wohl eintrifft, wenn alles so weiterläuft wie bisher: „Muss man halt zur Einsicht kommen, dass Profifußball in Tirol nicht erwünscht und erhaltbar ist. Aber der FC Wacker stirbt deshalb noch lange nicht. Verzichten wir halt auf eine Bundesligalizenz und spielen in der Regionalliga." Weil sich Gerhard Stockers Ankündigung im Lauf der Zeit schon manchmal als haltlos erwiesen, wird sich - hoffentlich - auch diese Prognose in Luft auflösen und die Vernunft - hoffentlich - Einzug halten.

n20070919Unter dem Titel: Constantini appeliert an die Tiroler Fußball-Vernunft
von Susanne Frank

Als Sportdirektor will Didi Constantini die Hängenden Schultern bei Wacker von der Bildfläche verbannen.
Die Aufregung ist Didi Constantini unverständlich. Für ihn steht fest, dass das Modell Wacker neu keinen Anlass geben dürfte, für hitzige Köpfe. Schließlich bieten die Sponsoren - um das Projekt von Landesrätin Anna Hosp - ad hoc zwei Millionen Euro für die Rettung des finanzmaroden Vereins. Ein zahlungskräftiges Argument für ein paar Änderungen der Statuten.. Darum appelliert Constantini an die Tiroler Fußball-Vernunft. [.....]

n20070919Unter dem Titel: Wacker neu soll auch Mitglieder-Verein sein
Anna Hosp schickt Wacker die Unterlagen, danach entscheidet die Generalversammlung.
Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kurz macht die Einberufung einer Generalversammlung davon abhängig, ob die am Montag seintens Sponsoren-Koordinatorin LR Anna Hosp getätigten Angebote an den Vorstand jetzt auch schriftlich bestätigt werden: „Sollte dies so sein, benötigen wir mit Obmann Gerhard Stocker nur noch zwei Tage zur Überprüfung. Dann könnten wir sofort den Termin der Generalversammlung bekanntgeben, der wegen des Statuts erst 21 Tage ab Mitteilung an die Vereinsmitglieder stattfinden kann", so der Innsbrucker Anwalt.
Das dürfte kein Problem sein. Bestätigte doch Hosp, dass das besprochene Paket zur Wacker.Rettung bereits ausgearbeitet wird und spätestens Anfang nächster Woche bei Stocker ankommt. [.....]

Mehr Sponsoren-Mitsprache
Laut Hosp soll der Innsbrucker Traditionsverein aber auch nach einer allfälligen Statutenänderung auf Basis eines Mitgliedervereins in eine rosige Fußballzukunft geführt werden. „Es muss möglich sein, das Statut so zu verändern, dass sowohl der Fan weiter Mitglied des Vereins sowie der Generalversammlung sein kann und den Sponsoren gleichzeitig Entscheidungskompetenzen eingeräumt werden." Damit meint Hosp die laut vorgeschlagenen Rettungspaket künftig zwingende Installierung eines Aufsichtsrates an der Vereinsspitze. Dieser sogenannte Wacker-Wirtschaftsbeirat ist Bedingung für den künftigen Fluss von Sponsorengeldern. Und dafür verlangt die Wirtschaft nach größtmöglicher Sicherheit.