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tt600
Freitag 21.9.2007
Auf Seite 1
tt20070921_1Unter dem Titel: Eberle und Constantini für Wacker
von Frank Staud
Tirols Fußballzukunft mit Wacker steht. Gerhard Stocker lenkte ein. Ferdinand Eberle wird Präsident. Didi Constantini kommende Woche Sportschef

Die Einigung zwischen Landesrätin Anna Hosp und Wacker-Obmann Gerhard Stocker
Demnach wird der Wacker-Vorstand kommenden Montag in einer Vorstandssitzung beschließen, dass Ferdinand Eberle als Präsident von Wacker installiert wird.
„Ich habe zwei große Ziele", sagte Eberle zur TT: "Zum einen den Klassenerhalt in der T-Mobile-Liga und zum anderen die wirtschaftliche Konsolidierung."
Eberle freut sich, dass Stocker als geschäftsführender Obmann an Bord bleibt. Klar sei aber auch, dass wesentliche Entscheidungen des Vereins wie Bestellung von Geschäftsführung, sportlicher Leitung und Budget nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates getroffen werden können.
Eberle und Hosp freuten sich nach der Sitzung mit Stocker auch über die Einigkeit, mit Didi Constantini nächste Woche einen neuen Sportchef zu bestellen. [.....]

Auf Seite 2
tt20070921Unter dem Titel: „Eine Sternstunde in der Vereinsgeschichte"
von Wolfgang Müller
Nach dem Abschluss der gestrigen Verhandlungen mit Landesrätin Anna Hosp sprach Wacker-Obmann Gerhard Stocker „von idealer Zusammenführung von Mitglieder- und Gläubigerinteressen".

So erleichtert und optimistisch klang Gerhard Stocker „nach einem ruhigen und zielführenden Gespräch" schon lange nicht mehr: „Mich freut diese Vereinbarung vor allem für den Klub. Das ist ein Meilenstein, eine Sternstunde in der Vereinsgeschichte." Auch Wacker-Anwalt Christian Kurz zog gestern zufrieden Bilanz: „Eigentlich gibt es nur Sieger. Die außerordentliche Generalversammlung ist auch nicht mehr notwendig."
Stocker sieht sich vorerst einmal am Ziel: „Wofür ich mich jahrelang eingesetzt habe, ist jetzt endlich eingetroffen. Das klare Bekenntnis der Politik zum Profifußball steht."
Den neu zu installierenden Wirtschafts- bzw. Aufsichtsrat, der aus bis zu neun Personen bestehen soll, sieht Stocker auch als positives Zeichen: „Wenn sich Großsponsoren um das Wohl des Vereins bemühen, ist das doch eine tolle Sache." [.....]

Auf Seite 2
tt20070921Unter dem Titel: Stark - und mit viel Begeisterung
von Marco Heinrich
Als designierter Wacker-Präsident hat Ferdinand Eberle viel vor. Die nötigen Befugnisse, um das zu erreichen, wurden ihm zugesichert.
Einer der stärksten Männer in Tirols, Politik, das war Ferdinand Eberle bereits. Jetzt soll er der starke Mann bei Wacker Innsbruck werden. „Wenn Verein und Hauptsponsoren wollen, dass ich Präsident werde, trete ich mit Begeisterung an", erklärte Eberle nach der gestrigen erleichternden Einigung in Sacher Wacker neu. Auf was es ankommt, weiß Eberle bereits: „Es gibt zwei zentrale Punkte: wirtschaftliche Konsolidierung und Erhalt der Klasse:"
Um das zu erreichen, braucht es Strukturen. Die werden geschaffen. „Gerhard Stocker und der Vorstand haben mir zugesichert, dass wichtige Entscheidungen über Geschäftsführung, sportliche Leitung, Trainer und Budget künftig nur vom Aufsichtsrat getroffen werden können."

Auf Seite 3
tt20070921Unter dem Titel: Tirols Sportfans atmen auf
von Frank Staud
Mit Eberle, Constantini und Stocker hat Wacker langfristig die Chance, wieder salonfähig zu werden.
Anna Hosp ist hauptverantwortlich dafür, dass eine solide Zukunft für Fußball mit Tiroler Beteiligung in der höchsten Spielklasse garantiert ist. Sie schaffte es mit der Rückendeckung von Landeshauptmann Herwig van Staaa, wesentliche Sponsoren ins Wacker-Boot zu holen. Nach einem allerletzten Gespräch zwischen der Landesrätin und Wacker-Obmann Gerhard Stocker lenkte auch der Verein ein.
Ferdinand Eberle wird Präsident. Didi Constantini Sportdirektor mit allen Kompetenzen und ein Aufsichtsrat bestehend aus den wichtigsten Sponsoren wird in alle wesentliche Entscheidungen von Budget bis Trainer bindend eingebunden.
Dass mit Gerhard Stocker jener Mann führend an Bord bleibt, der die letzten Jahre unermüdlich für den Tiroler Traditionsverein kämpfte, ist sinnvoll. Denn ohne den Wattener Unternehmer würde es heute wohl keinen Tiroler Fußball Erstligisten geben. Stocker wird als geschäftsführender Obmann weiterhin auf eine ordentliche Finanzgebarung achten. Er ist aber auch Bindeglied zu den Wacker-Mitgliedern.
Diese rund 350 schwarz-grünen Anhänger können sich ebenfalls freuen. Der Vereinsname Wacker Innsbruck und der Mitgliederverein bleiben bestehen. Was auch immer so vorgesehen war. Dass aber ein Teil der Mitlgieder, die pro Jahr 70 Euro bezahlen, versuchte, Wacker in Geiselhaft zu nehmen, wollten die Geldgeber nicht länger akzeptieren. Jetzt regiert endlich der Sport. Es liegt an den Spielern zu beweisen, dass die finanzielle Rettung sinnvoll war. Denn nur mit Siegen ist der Abstieg zu verhindern.

miniinfobleistiftfaktistdass nicht die Mitglieder den Verein in Geiselhaft haben, sondern seit der Vereinsgründung der Verein sich in der Geiselhft der Politik befindet.