Trainingsplätze

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Dass Geld alleine keine Tore schießt dürfte ja an Hand der Beispiele in Österreich (Magna, Red Bull) inzwischen auch die Politik bemerkt haben.
Es sollen hier in keiner Weise die Arbeiten der Amateurvereine in irgendeiner Weise herab gewürdigt werden, aber es ist nun mal so, dass der Unterschied zwischen Profi- und Amateurteams vor allem die Trainingsintensität, -häufigkeit und -qualität den entscheidenden Faktor ausmachen. In jeder Gemeinde Tirols haben Amateurvereine professionellere Trainingsbedingungen als der FC Wacker Innsbruck in der Landeshauptstadt.

Der Tiroler Sportstättenleitplan:
Nach dem Tiroler Sportstättenleitplan - das ist jener Plan, der von der Tiroler Landesregierung aufgelegt wird, hat die Stadt Innsbruck seit Jahren ein besonders starkes Manko an Sportfreiplätzen. Recherchen haben ergeben, dass es gesetzlich vorgeschrieben ist, Sportplätze entsprechend der Bevölkerungszahl zur Verfügung zu stellen. Diese gesetzlich vorgeschrieben Quote wird in Innsbruck bei Weitem nicht erfüllt. Es liegen scheinbar noch immer Welten zwischen dem Innsbrucker Fußball und dem Tiroler Fußballverband, vor allem bezüglich der jahrzehntelangen Innsbrucker Sportplatzmisere. Es fehlen immer noch mindestens 5 Sportplätze.

Der TFV verabsäumte seine verantwortungstragende Rolle:
Es war nicht der Tiroler Fußballverband als Dachorganisation der heimischen Vereine, sondern zuerst die Innsbrucker Klubs und in weiterer Folge dann die Privatinitiative BMSI (Bündnis für Mehr Sportplätze in Innsbruck), die die unangenehme Aufgabe übernahm, die öffentliche Hand auf diesen eklatanten Mangel aufmerksam zu machen.
Da stellt sich die Frage, warum müssen externe Leute wie das BMSI diese Forderungen nach mehr Fußballplätzen stellen? Wäre nicht die Beseitigung struktureller Missstände eine der Hauptaufgaben der „Interessenvertretung" Fußballverband?

 
neuetivolianlage
Um als Profi-Verein konkurrenzfähig sein zu können, ist es nötig, ähnliche Trainingsbedingungen zu haben, wie seine Mitbewerber. Dies ist in Innsbruck nicht der Fall. Die Bereitstellung eigener Plätze für die Aufrechterhaltung der sportlichen Konkurrenzfähigkeit sind Grundvoraussetzung für einen Profi-Verein. Daher können die zwei Trainingsplätze im neue Tivoli-Stadion keinesfalls als Ersatz der zwei Sportplätze im alten Tivoliareal angesehen werden.
 

 Hier einige Highlights aus den Medien von 2000 bis 2009 über die Trainigsqualitäten in Innsbruck!

 

begegnungkrone

von Georg Fraisl
unter dem Titel: Ein Ort der Begegnung
Die beiden Nebenplätze des Tivoli-neu-Stadions sind nicht durch einen Zaun begrenzt, sondern frei zugänglich. Kein Versäumnis des Erbauers, sondern politisches Kalkül: Da das Stadion den Steuerzahler über 300 Millionen Schilling gekostet hat, sollen die beiden Trainingsplätze der Allgemeinheit dienen.
So weit, so gut.
Allerdings sieht der (politische) Plan auch vor, dass der FC Tirol, Meister und aktueller Bundesliga-Tabellenführer, ebendort sein tägliches Training abhält. Und das führt zu Eigentümlichkeiten, die europaweit, wahrscheinlich einzigartig sind.
So mussten sich die heimischen Topkicker schon des öfteren am Trainingsplatz durch Hundstrümmerln dribbeln. Die Vierbeiner machen bei der Outlinie eben nicht halt...
So mussten Österreichs beste Fußballer schon mehrmals Hobbykicker auffordern, doch den Platz zu räumen.......
Und so verlegte Kurt Jara das heutige Training in die Vormittagsstunden, weil's ihm schlicht zu gefährlich wurde. Immer wieder kreuzten gestern Nachmittag Kinder die Trainingswege der Profis. Nicht auszudenken, sagte Kurt, wenn einer seiner Kicker im Sprint ein Kind erwische. Oder gar beim Schusstraining träfe.
Hausverstand gegen politisches Kalkül - 1:0

tt20060505ttvom 5.5.2006 von Wolfgang Müller
Unter dem Titel:
So viel zur Sportstadt Innsbruck
Kurioser Zwischenfall auf dem Sportplatz C in der Wiesengasse. Die Profis des FC Wacker absolvierten gestern ihr Abschlusstraining für das Auswärtsspiel gegen die Wiener Austria, als die U7 des Sportvereins eine Platzhälfte in Anspruch nahm. Es wurde diskutiert, telefoniert, jeder fühlte sich im Recht. Fazit war, dass der FC Wacker nachgab, sein Programm änderte und sich auf eine Platzhälfte zurückzog. Das Wacker-Trainerteam schüttelte verständnislos des Kopf, die Profis wollten es einfach nicht glauben. "Von uns werden Spitzenleistungen erwartet, aber die Bedingungen sind alles andere als professionell", blickte Stani Tschertschessow niedergeschlagen auf das bunte Treiben auf dem Rasen. Innsbruck ist in Sachen Fußball eben anders....
Den SVI, dem vom Sportamt angeblich geraten wurde, es auf eine Konfrontation ankommen zu lassen, muss man trotz seiner resoluten Vorgangsweise verstehen, kämpft er doch wie alle Innsbrucker Vereine verwzeifelt um Trainingseinheiten. Wer nachgibt, hat das Nachsehen. Das macht man einmal, aber kein zweites Mal...
Von wegen Sportstadt Innsbruck, die Sportplatzmisere ist ja nichts Neues, aber so schlimm war es schon lange nicht mehr. Die leidige Geschichte um den Standort der seit Jahren geplanten Fußball-Akademie sei da nur am Rande erwähnt.


Zu wenig Sonnenlicht, keine Luftzirkulation, unterschiedliche Temperaturen - Probleme seit der Aufstockung
tt20070327ttvom 27.3.2007 von W. Müller
Unter dem Titel:

Rasen total kaputt - Tivoli-Spielfeld ist ein Acker
Als die Wacker-Spieler gestern im Tivoli trainierten, erlebten sie eine böse Überraschung!
Tiefe mit Sand und Kiesel gefüllte Löcher, große „apere" Flecken, ein „Krautacker". Das sah auch die UEFA-Kommission, die gestern von Michael Bielowski angeführt die EM-Arena inspizierte. Das Geläuf interessierte die Damen und Herren allerdings nicht, es ging um die Tribünen. Dem FC Wacker hingegen bereitet sein ramponiertes Arbeitsfeld erhebliche Sorgenfalten. „Der Platz ist in einem katastrophalen Zustand. Unzumutbar für die Spieler. Da muss man schon hinterfragen, ob ein Footballspiel bei schlechten Bedingungen sein muss", war Wacker-Manager Christian Ablinger nach einer „Inspektion" ebenso erbost wie Trainer Frantisek Straka. Besonders ärgerlich die braunen Flächen, wo die Cheerleader im Spielfeld tanzten.
„Warum ist das Grün im Tivoli nicht mehr strapazfähig? Es wächst nichts mehr. Durch die Aufstockung fehlt Sonnenlicht, stimmt die Zikulation nicht mehr. Außerdem herrschen unterschiedliche Rasentemperaturen, bis zu sechs Grad, was das Heizen problematisch macht. Aussicht auf Besserung? Kaum bis gar nicht. Überhaupt, wenn der Platz stark frequentiert wird. "Davor hab ich schon im Herbst gewarnt. Würde jetzt ein Länderspiel stattfinden, wäre Innsbruck eine Lachnummer. Aber wir sollen erstklassige Leistung abrufen", so Ablinger. [.....]



tt20071030ttvom 30.10.2007 von Florian Madl
Unter dem Titel:
Beim FC Wacker geht die Platzangst um
[....] Der Tivoli- Nebenplatz, wo sich Footballer, Fußballer und Rugby-Spieler die Klinke in die Hand drücken, ähnelt auf verdächtige Art einer Gemüseplantage. Zeitgleich verdient die Wiesengasse ihren Namen nicht.
Dass der Landeshauptstadt acht Natur und fünf Kunstrasenplätze nicht reichen, beschwören Josef Geisler (Tiroler Fußballverband) und Innsbrucks Sportreferent Christoph Platzgummer. Das USI- Gelände wäre eine Alternative, eine kurzfristige. Langfristig kann nur das Sportplatzprojekt Paschbergweg jene Löcher stopfen, die beim FC Wacker für Platzangst sorgen.



tt20080200ttFebruar 2008 von Wolfgang Müller
Unter dem Titel:
Generalprobe auf dem Acker
Wenn der FC Wacker am Samstag ab 15 Uhr seinen letzten Test vor der Frühjahrsmeisterschaft absolviert, spielt der Zufall die Hauptrolle.
"Eigentlich sinnlos. Auf so einem Platz kann man nicht Fußball spielen, weil jeder Ball verspringt", schüttelte Helmut Kraft nach der gestrigen Übungseinheit auf dem Trainingsgeläuf neben dem Tivolistadion verärgert den Kopf. Auch Vorstandsmitglied Helmut Mutschlechner pflichtete dem Trainer bei und hofft endlich auf eine Vollzugsmeldung bezüglich des seit Jahren geplanten zusätzlichen Wacker-Trainingsplatz in der Wiesengasse.
Eine Woche vor dem Frühjahrsstart suchte der FC Wacker für seine Generalprobe gegen den deutschen Regionalligisten Unterhaching verzweifelt einen geeigneten Rasenplatz - Fehlanzeige. [.....]
Die Unterhachinger Regionalligakicker werden sich heute schön wundern., dass ein Bundesligist auf so einem Acker seine Generalprobe austragen muss. Eigentlich logisch, dass die Tiroler einige Tage Richtung Süden fliehen und ein Kurztrainingslager in der Nähe vor Pesciera einschieben.



tt20080313ttvom 13.3.2008 von Florian Madl
Unter dem Titel:
„Schlechter geht es nicht!"
[.....] So eine G'stättn, wie er sie hier vorfand, hatte er in seiner Trainerlaufbahn noch nirgends vorgefunden. Nicht in Ried, nicht in Pasching (jeweils drei Trainingsplätze mit hohem Standard). Auch Helmut Kraft fordert drei Trainingsplätze, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Mit sorgenvoller Miene denkt der Sportdirektor Kraft an den anstehenden Liga-Betrieb der Wacker Amateure (ab Juli 2008, Tiroler Liga). „Ich frage mich: Wo sollen die hin?"
Schauplatzwechsel: Im Rathaus weiß Innsbrucks Sportreferent Christoph Platzgummer um die Problematik und verspricht eine nahe Lösung: „Der Verein braucht unbestritten ein neues Areal, aber drei Plätze können es natürlich nicht sein." Die Grundverhandlungen für den angekündigten Wacker.Trainingsplatz am Paschbergweg stünden indes vor dem Abschluss. 1,4 Millionen Euro kündigte Platzgummer seitens der Stadt an. [.....]

 


linkspfeilNach der EURO-08rechtspfeil


 

k20080910kronevom 10.9.2008 von G. Fraisl
Unter dem Titel:
Ein Acker für Wacker: „Flucht" nach Osttirol
Ein Acker für Wacker! Missmutig stapften die Kicker des Fußball-Profiklubs auch gestern zum Training auf den Tivoli-Nebenplatz. Der Rasen ist kaputt. Ruiniert am Sonntag von schweren Regenfällen und vier American-Football-Nachwuchsteams. Trainer Walter Kogler stöhnt: "Die Qualität des Trainings leidet!"

Nach dem Föhnsturm am Samstag öffnete der Himmel am Sonntag seine Schleusen. Und wie: Als hätte der Wettergott seine Badewanne umgekippt. Fußballspiele wurden in Tirol abgesagt oder auf Kunstrasenplätze verlegt.
Die angesetzten Begegnungen im American Football zwischen den Schülern und Junioren der Swarco Raiders und Vienna Vikings wurden aber durchgeführt. Obwohl sich die Tivoli-Platzwarte, so erzählt man sich in der Wacker-Kabine, dagegen ausgesprochen hätten. Es gab aber eine Anweisung von oben ....

So kam es, wie es kommen musste: Am Montag fanden die Fußballer einen ruinierten Rasen vor. Dabei war der Platz für die EURO in einen phänomenalen Zustand gebracht und seither rundum gehegt und gepflegt worden ...

Wacker schäumt über den Acker. Auch Trainer Walter Kogler: Ich habe nichts gegen American Football, diese Sportart genießt meine absolute Wertschätzung. Aber man kann doch so ein Spiel bei schwerem Regen auch auf den Kunstrasen verlegen. Überall anders auf der Welt wird diese Sportart ja sowieso auf künstliche Gras durchgeführt." Besonders sauer ist der Wacker-Coutch auf das entscheidende Sportamt: „Sportstadt Innsbruck? Dass ich nicht lache. Man sollte die Posten doch mit Leute besetzen, die dem eher entsprechen."

miniinfobleistiftEs ist den Politikern scheinbar noch nicht genug, dass ein Profiverein keinen eigenen Trainingsplatz bekommt, da muss noch der von der Euro 08 renovierte Trainingsplatz mutwillig zerstört werden. Da stellt sich schon die Frage, ob die Sportpolitik in Innsbruck noch richtig Tickt.



Heute „flüchtet" Wacker vom Tivoli-Acker nach Osttirol, wo ein Kurz-Trainingslager bis Freitag Abend stattfindet.tt20081013tt
vom 13.10.2008 von Wolfgang Müller
Unter dem Titel:
Koglers schwarzes Wochenende
[.....]
Das leidige Platz-Thema
Was gestern den Wacker- Coach trotz Kaiserwetter richtig auf die Palme brachte, ist das leidige Thema Trainingsplatz: "Auf dem W1 fand wieder ein Footballspiel statt, obwohl die Wiesengasse leer war." Das will Kogler nicht als Kritik an den Footballern verstanden wissen, was den Wacker-Coach so ärgert: "Die einen, Magna Wr. Neustadt, mieten sich ein Jahr lang in Lindabrunn ein und wir haben nicht einmal einen eigenen Trainingsplatz. Da klafft einfach ein zu großes Loch zwischen den erstklassigen Tiroler Ansprüchen und der strukturellen Wirklichkeit."



tt20081120ttvom 20.11.2008
Unter dem Titel:
Vorbereitung auf Kunstrasen
Weil der Trainingsplatz neben dem Tivoli praktisch unbespielbar ist, übt der FC Wacker für die Admira auf dem Hartplatz.
[.....] Weil der Trainingsplatz neben dem Stadion nach Überlastung praktisch nicht mehr bespielbar ist muss der FC Wacker auf den Kunstrasen in der Wiesengasse ausweichen. „Wir machen das Beste daraus. Aber optimal ist es natürlich nicht. Ich glaube auch nicht, dass ein Adeg-Liga-Konkurrent unter ähnlichen Umständen trainiert", hat sich Walter Kogler mit den Innsbrucker „Begebenheiten" schon abgefunden. [.....]



k20090411kronevom 11.4.2009 von Georg Fraisl
Unter dem Titel:
Häufchen als Zeichen
Torhüter Pascal Grünwald und Trainer Walter Kogler hatten den gleichen Blick, als sie am Freitag auf den neuen Kunstrasen starrten.
Ein Blick mit einem Mix aus enttäuscht, entsetzt, entmutigt, entnervt.
So satt das Grün aussieht, so toll die jüngste Generation des künstlichen Grüns wirkt und so widerstandsfähig die Plastikhalme auch sind: Von der Eckfahne bis zur Strafraumgrenze ist's nur ein Schritt - der neue Platz entspricht nicht den gängigen Normen, ist für (offizielle) Spiele ungeeignet, und wohl auch für ein professionelles Training.
Passt perfekt zur Platz-Misere in Innsbruck, dieses künstliche Schildbürger-Rasenviereck.

Wacker Innsbruck,Tirols Fußball-Aushängeschild, musste diese Woche zum Trainieren nach Rinn ausweichen. Weil der Rasen im großen Stadion in einem bemitleidenswerten Zustand und der Nebenplatz kaputt ist. Kunststück: Den nützen schließlich auch Hobby-Kicker, Radfahrer (!) und Hunde - für ihr Häufchen.
Die Vierbeiner sagen damit alles über die Tatsache, dass im Tivoli-Areal von der grandiosen EURO nur eine größere Anzeigentafel geblieben ist.



tt20090411ttvom 11.4.2009 von Wolfgang Müller
Unter dem Titel:
Verpasste Chance
Richtungsweisend, sinniert Walter Kogler mit Blick auf den ramponierten Trainingsacker und den viel zu kleinen neuen Kunstrasenplatz neben dem Tivoli,sei der Schlager gegen Magna keinesfalls. Eher eine M o m e n t a u f n a h m e. Richtungsweisend, ärgert sich der Wacker-Coach, wäre etwas anderes gewesen. Wenn nämlich das Großereignis EURO 2008 nicht nur den Touristikern, sondern auch infrastrukturell dem Tiroler Fußball etwas mehr gebracht hätte. „Das einzig nachhaltige für den Fußball vor Ort ist und bleibt die Videowall. Das ist ein Armutszeugnis und eine verpasste Chance." Kogler will weder anklagen noch Schuld zuweisen, er stellt einfach nur fest: „Dass wir uns in Rinn auf Magna vorbereiten mussten, weil wir in Innsbruck keinen geeigneten Rasen vorfanden." Das ist Fakt. Und Spitzenfußball steht und fällt halt einmal mit den Trainingsmöglichkeiten.



kunstrasenplatzstadionuhr






blankNicht einmal diesen Austausch der Videowall kann man als Nachhaltigkeit bewerten. Hier wurde schlichtweg, nur ein Schandfleck seit dem Neubau beseitigt.

 

 

linkspfeilZufall oder kein Zufall?rechtspfeil
blankfaktist dass der für die Innsbrucker Sportpolitik zuständigeblank VBm. Platzgummer Ende Mai 2009 zurücktrat, und 3 Wochen später der Profiklub FC Wacker Innsbruck, endlich nach 7 Jahren einen eigenen Trainingsplatz im Stadion erhält.

 
tt20090619ttvom 19.6.2009 von Susann Frank
Unter dem Titel:
Wacker-Fußballer bleiben, Footballer sind ausgesperrt.
Freude beim FC Wacker: Die Amateure müssen für ihre Regionalliga-Spiele nicht auswandern!
Der W1-Platz steht dem Verein ab jetzt exklusiver zur Verfügung.

Platz da, der FC Wacker Innsbruck kommt! Nach jahrelangem Trainings-und Spielplatzgerangel können die Schwarz-Grünen aufatmen, der W1 -Platz neben dem Tivoli-Station soll zukünftig (fast) nur noch dem Fußballverein zur Verfügung stehen. Zum Training der Bundesliga-Mannschaft, der Amateure, des Nachwuchses und vor allem auch für die Regionalliga-Heimspiele der aufgestiegenen Wacker.Amateure in der kommenden Saison. „Das ist eine tolle Entwicklung. Das ist ein klarer Schritt nach vorne", schwärmt Wacker-Manager Gerald Schwaninger.

Umpflügen veboten
Seit Jahren litt die Kampfmannschaft des Vereins unter untragbaren Trainingsbedingungen auf dem W1-Platz neben dem Tivoli. Oftmals glich der Rasen einem Kartoffelacker, was nicht nur beim Training hinderlich, sondern auch gefährlich war. So mussten die letzte Saison gegründeten Wacker-Amateure ihre Spiele ein ums andere Mal in die Wiesengasse verlegen - manchmal sogar auf den dortigen Kunstrasen. Aus den aus fußballerischer Sicht untragbaren Zuständen überlegten die Verantwortlichen, die Regionalliga-Spiele der aufgestiegenen Amateure in der kommenden Saison nach Kematen zu verlegen. [.....]
„Die Stadt ist uns mit dieser Regelung wirklich entgegengekommen", betont Wacker Manager Schwaninger. Er ist froh, zu wissen, Wacker kann den Rasen jetzt selbst bedienen. Wenn der Platz nicht in Ordnung ist, dann kommt das nicht von anderen - sondern vom FC Wacker.