• Home
    • Sinn & Zweck
    • FC Wacker Finanzierung
      • Verein & Politik
      • Finanzierung
      • Bilanz Profibetrieb
      • Bilanz Spielbetrieb
      • Bilanz Amateurbetrieb
      • Bilanz Subventionen
    • Der Verein
      • Vereinsname
      • Fans
      • Sponsoren
    • Olympiaworld
      • Tivoli Stadion
      • Bereichsergebnis 2007
      • Subventionskarussell
    • Impressum
  • BEREICHSERGEBNIS 07

    Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

    veranstaltungshalle-olympiaworld

    Die Olympiaworld Innsbruck - Das Heiligtum des Dr. Herwig van Staa:

    Vorschläge, Anregungen, ganz zu schweigen von Kritik über die OW waren tabu. Altobmann Stocker allerdings hielt nicht den Mund. Vereinbarte Termine wurden unter fadenscheinigen Argumenten nicht eingehalten, Diskussionen im Keim erstickt. Eines Landeshauptmannes unwürdige Verhaltensweisen (nur unter vier Augen, keine schriftlichen Zusagen) waren die Regel. Stocker aber gab nicht nach. Dafür wurde er von der Politik eiskalt abmontiert.

    Seit dem Abgang von Gerhard Stocker wird von Vereinsseite brav geschwiegen und stillschweigend alles geschluckt.

    Warum Gerhard Stocker nicht ruhig blieb und immer wieder auf Misstände hinwies sehen Sie hier:


     

     

    1. Ungereimtheit
     
    Michael Bielowski im Echo 05/2007m_bielowski

    Den Vereinen bleiben die Kosten für etwaige Meisterschaftsbewerbe - doch diese sind für den OW- Geschäftsführer alles andere als überzogen: „Die Haie zahlen für ein Meisterschaftsspiel 1.700,- Euro - alles inklusive, außer Ordnern und Sicherheit. Auch der Wacker zahlt pro Spiel nur 4.800,- Euro an Miete und Reinigung - über das gesamte Jahr ergeben sich für den Bundesligisten insgesamt 170.000,- Euro an Netto-Kosten für das Tivoli", stellt Bielowski klar.


    4_anmerkung
    Da es im Jahr nicht 36, sondern nur 18 Heimspiele sind ergeben sich hier zwei Möglichkeiten:
    1. Es sind bei €     4.800,-- pro Spiel, nicht € 170.000,-- sondern  € 86.400,-- über das gesamte Jahr.
    2. Es sind bei € 170.000,-- im Jahr nicht     €     4.800,--, sondern €   9.444,-- pro Spiel.
    Es entsprechen alle zwei Varianten nicht der Realität.

    4_fakt_ist

    Der FC Wacker zahlte in der Spielsaison 2006/07 für 18 Spiele ohne Trainingsplätze und Büroräume an die OWI

    spielkosten





    Der Verein zahlte daher für 18 Heimspiele € 322.350,-- das sind
    € 17.908,-- pro Spiel
    und nicht € 4.800,-- oder € 9.444,--
    wie es Bielowski über die Medien der Öffentlichkeit einreden will.






    Fazit:
    Entweder kennt Bielowski die Zahlen der Olympiaworld nicht und weiß daher nicht, wovon er redet, oder was noch schlimmer ist, es steckt Absicht dahinter um die Öffentlichkeit zu belügen und dadurch die Mieter FC Wacker und Die Haie als Jammerer und Bettler darzustellen.
     

     

    2. Ungereimtheit
     
    Weshalb wurde hier manipuliert ?

    ow_kostenstellenunterschiede

    Hier werden die Kostenstellen - Ergebnisse zweier gültiger Tabellen aus 2007 gegenübergestellt.

    Bei Tabelle 1:
    Hier fehlt noch die Aufteilung von der Gesamtsumme der Gemeinkostenumlage in der Höhe von € 1.025.859,-- zu den einzelnen Kostenstellen.
    Diese Zuteilung erfolgt über betriebswirtschaftliche Schlüssel, die erst von den Gesellschaftern Stadt und Land aus verhandelt wurden.

    Diese Gegenüberstellung zeigt, dass Beträge aus eindeutig zuordenbaren Kostenstellen ( Umsatzerlöse und Materialaufwände) in nicht zuordenbare Bereiche verschoben wurden. Diese offensichtliche Verschiebung hat zur Folge, dass hier eine Kostenwahrheit noch unmöglicher gemacht wird und mit diesen Beträgen willkürlich jongliert werden kann, um ein politisch gewolltes Ergebnis zu erzielen.
    3_rufezeichen

    Die Eigentümervertreter haben die Aufgabe, die Betriebsziele zu definieren und die Geschäftsführung so zu unterstützen, dass diese Betriebsziele erreicht werden können. Weiters haben sie die Pflicht die Olympia World zu kontrollieren und nicht Controlling zu betreiben, heißt die Olympia World zu steuern, denn die Politik war noch nie ein erfolgreicher Unternehmer.
    Daher ist es die alleinige Aufgabe der Fachleute in der Olympia World eine ehrliche und transparente nachvollziehbare Kostenträgerrechnung zu erstellen.
    Womit sich wieder die Frage stellt, gibt es solche Fachleute in der Olympia World?

    1.) Umsatzerlöse und sonstige Erträge:
    Bei der Tabelle 2 scheint bei der Kleinen Eishalle ein um € 17.178,-- und beim Außeneisring ein um € 20.873,-- geringerer Umsatzerlös auf als bei Tabelle 1.

    2.) Erträge:
    Dadurch vermindert sich hier bei den Gesamterträgen in Tabelle 2 der Betrag um € 37.951,--

    3.) Materialaufwand:
    Bei der Tabelle 2 scheint
    bei der Olympiahalle ein um........€   94.729,--
    bei der kleinen Eishalle ein um....€ 189.458,-- und
    beim Außeneisring ein um..........€ 189.458,-- geringerer Betrag auf als bei Tabelle 1

    4.) Aufwendungen:
    Bei der Tabelle 2 scheint daher ein um € 473.647,-- verminderter Materialaufwand als bei Tabelle 1

    5.) Ergebnis direkt zuordenbar:
    Bei Tabelle 2:
    bei der Olympiahalle wurde aus einem Minus von.......€ - 64.241,-- ein Plus von   €   30.487,--
    bei der kleinen Eishalle wurde aus einem Minus von...€  - 10.945,-- ein Plus von   € 161.434,--
    beim Außeneisring wurde aus einem Minus von.........€ - 174.114,-- ein Minus von €  - 5.531,--

    Bei der Tabelle 2 scheint daher als direkt zuordenbarer Gesamtbetrag nur mehr ein Minus von € - 146.543,-- gegenüber Tabelle 1 von Minus € - 582.235,-- auf.

    6.) Gemeinkostenumlage:
    Gemeinkosten sind nicht direkt zuordbare Kosten und sollten daher wegen der Kostenwahrheit so gering als möglich gehalten werden.
    Je höher die nicht  direkt zuordbaren Kosten sind, desto ungenauer die Kostenwahrheit.


    Anscheinend war den Gesellschafter dern betriebswirtschaftliche Schlüssel zur Aufteilung zu gering.

    Bei der Tabelle 2 erhöhte sich durch die Umschichtungen der Betrag um € 435.696,-- auf € 1.461.555,--
    Bei einem Betrag von € 1.461.555,-- sind natürlich Kostenmanipulationen zwischen den einzelnen Kostenstellenbereichen Tür und Tor geöffnet.

    Es ist mir unverständlich, dass seit dem Jahr 2004 nach stattgefundener Erweiterung des Geschäftsbereiches auf  6 Kostenstellenbereiche, bei der OSVI nach 5 Jahren noch immer nicht mit einer professionellen Management Software gearbeitet wird. So etwas wäre in der Privatwirtschaft undenkbar, dies kann sich nur ein politischer Betrieb mit Monopolstatus leisten.

    Spalte Tivoli Neu:
    Sonstige betriebliche Aufwendungen € 1.019.946.--
    Das wirft hier natürlich eine Frage auf, worauf begründet sich dieser Betrag?

    Zur Erinnerung:
    2007 war das Tivoli Stadion aufgrund der Aufstockung für die EM 08 eine einzige Baustelle.
    Die Bauleitung wurde über die ISpA abgewickelt und die Finanzierung übernahm der Bund.

    Ohne diesen Betrag hätte das Tivoli Neu eine Gewinnausschüttung von € 825.755.-- ......

     

     

     

    3.Ungereimtheit
     
    Aus dem Landesrechnungshofbericht 2009:
    Kleine Eishalle:

    Dem ursprünglichen Konzept zufolge soll die kleine Eishalle kostendeckend geführt werden. Wenn die Hälfte der Nutzer nur einen Kostendeckungsbeitrag von rd. 20% bis 30% bezahlen und die andere Hälfte der Nutzer auch nur rd. 60% der verursachten Kosten verrechnet wird, ist ein Betriebsabgang unvermeidbar.

    Man sieht hier schon beim Lesen und ohne Nachberechnung, dass bei einer Prozentaufteilung von 30% und 60% niemals ein Umsatzerlös von 70% erzielt werden kann.
    Wenn zu gleichen Teilen mit 30% und 60% der Umsatzerlös erreicht wird, dann können es nur
    (30 + 60) / 2 = 45% und nicht 70% wie in der Kostenstellentabelle ausgewiesen wurde, erreicht werden.

    kleine_eishalle_kontrollberechnung

    Angenommen wird, dass für die Hälfte A die 30% für den Deckungsbetrag stimmen, da diese Hälfte wahrscheinlich den Publikumseislauf, Hobbymannschaften ect. betreffen. Bei der Hälfte B wären folglich die angeblichen 60% Tarife der Profivereine berechnet worden.

    Da aus dem Text vom Landesrechnungshof nicht hervorgeht, ob bei Umsatzerlöse fixe Einnahmen von Vermietungen, Werbeeinnahmen ect. enthalten sind, wurden solche auch nicht vor der Tarifberechnung abgezogen.
    Diese Beispielberechnungen sollen eigentlich nur veranschaulichen, dass man nicht mit Hausnummern Kostenberechnungen durchführen kann.

    kleine_eishalle_tarifkarussell

    Erklärung der Zusammenfassung:

    Variante A - 30% und 60%
    Diese Variante entspricht dem Rechnungshofbericht. Aufgrund der Kontrollrechnung muss man zu dem Schluss kommen, dass entweder die Prozentaufteilung oder die Beträge nicht stimmen.
    Hier sieht man bereits, dass schon das Gesamtdefizit beim Betrag der OWI von € 235.000,-- niedere ist, als der zu subventionierende Aufpreis von 30% auf 70% aufweist, daher kann der Tarif von Hälfteanteil B nicht unter 100% sondern nur darüber liegen.

    Variante B - 30% und 100%
    Durch die Variante B wird eine annähernde Kostendeckung erreicht, allerdings ist beim Hälfteanteil B der Tarif ein 100%iger und nicht ein 60% Tarif.

    Variante C - 30% und 110%
    Hier wird von den ursprünglich 70% Subvention bei Hälfteanteil A nur mit 60% abgedeckt und dafür beim Hälfteanteil B mit einem 110% Tarif gerechnet.
    Dadurch würde die Kostenaufteilung der OWI annähernd erreicht werden.

    Variante D - 30% und 170%
    Hier wird der Hälfteanteil A nicht subventioniert, sondern der Hälfteanteil B mit 170% Tarifen verrechnet, wobei 70% davon für die Abdeckung des Defizits des Hälfteanteils A verwendet wird.

    Fazit:
    Nach Darstellung dieser vier Varianten stellt sich die Frage:
    Wie wird eigentlich der kostendeckende Tarif eines Profivereins nun tatsächlich berechnet?
    Es wird bei jeder Kostenstelle Defizite geben, schon alleine durch die 20% - 30% Tarifverrechnung, aber dadurch dürfte sicher nicht der 100%ige Tarif beim Profiverein erhöht werden.
    Denn das Defizit vom Publikumseislauf beträgt alleine schon vom 100% Tarif eine 76%ige Subventionierung.
    Bei den Amateuren oder Nachwuchsmannschaften beträgt die Subventionierung zwischen 70% - 80% .
    Es kann nur einen 100%igen Tarif je Kostenstelle für Heimverreine geben, es kann nicht sein, dass die heimischen Profivereine zur Subventionierung der 20% - 30% Tarife herangezogen werden, denn das ist Aufgabe der öffentlichen Hand.
    Auch die Politiker aller Parteien haben es in der Zwischenzeit begriffen, dass der Breitensport den Spitzensport benötigt.
    Nur bei der Olympia World wird augenscheinlich der Spitzensport zur Subventionierung des Breitensports verwendet.
    Man kann natürlich solange sagen, dass der Profiverein keinen kostendeckenden Tarif bezahlt, bis die Kostenstelle kein Defizit durch die 20% - 30% Tarife aufweist, sowie bei Variante D dargestellt.

     



    4. Ungereimtheit
     
    Eine österreichische Novität

    bueromiete_stadion


    Völlig unverständlich sind die überzogenen Mieten die der FC Wacker zu bezahlen hat, der zwar am Papier als Heimverein gilt, aber Tarife mit einem positiven Deckungsbeitrag wie Fremdmieter bezahlt.

    Der FC Wacker als Tiroler Tratitionsverein erfüllt eine sportliche, sozialpolitische und gesellschaftspolitische Funktion und steht damit ganz klar im öffentlichen Interesse. Auch der Verwaltungsgerichtshof stellte am 20.12.2005 im Zuge des Verfahrens um die Vergabe der Fernsehrechte in Österreich fest, dass die österreichische Bundesliga im öffentlichem Interesse steht.
    Diese ordentliche Erfüllung dieser Funktion sollte daher für den Verein auf einem wirtschaftlich seriösen Fundament basieren.
    Es wird aber seitens der Politik keine Gelegenheit ausgelassen, ihn zuerst durch überhöhte Mieten politisch zu binden und dann mit einer Subventionierung in der Öffentlichkeit gönnerhaft erscheinen zu lassen.
     





    Kommentare


    Name *
    E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
    URL
    Code   
    ChronoComments by Joomla Professional Solutions
    Kommentar abschicken