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    subventionsstadion
    Dr. Herwig van Staa, Landeshauptmann von Tirol und damaliger Bürgermeister von Innsbruck , ist hauptverantwortlich für all die Planungsfehler und vergebenen Chancen, die beim Bau des Tivoli-Neu gemacht wurden, sodass das Stadion in keiner Weise multifunktional wurde.
    Daher kann es nicht sein, dass all jene Kosten, welche insbesondere durch die nicht mögliche multifunktionale Verwendung des Stadions entstehen, dem FC Wacker angelastet werden.
    Die Grundkosten für die Stadionbenützung dürfen also nur zu einem geringen Teil dem FC Wacker angelastet werden.
    Für die Rentabilität eines Stadions bedarf es einer möglichst hohen Auslastung, nicht nur um das Stadion an maximal 30 Tagen zu füllen, sondern auch um einen modernen Fussballbetrieb zu ermöglichen, der nicht auf finanzielles Entgegenkommen der öffentlichen Hand angewiesen ist, sondern auf eigenen Füßen stehen kann.




    Die Doppelzüngigkeit der Politik:
    Als Fremdmieter zahlt der FC Wacker Tarife mit einem positiven Deckungsbeitrag [hier]. Die Differenz werden dem FC Wacker teilweise als „Subventionen" zwar zurückgegeben, was logischerweise aber mit der richtigen Einstufung nicht nötig wäre. Dadurch steht der FC Wacker als Nutznießer von Subventionen da und finanziert „nebenbei" den Deckungsbeitrag der Olympiaworld. Somit hat die Politik wieder ihr Ziel erreicht, um sich selbst in der Öffentlichkeit als Finanzier und den FC Wacker als Bittsteller darzustellen.

    Definition Profisport:
    Dass Profisport kein fester Begriff ist, sollte eine Tatsache sein. Niemand käme auf den Gedanken, Profimannschaften wie Manchester, Real Madrid, Bayern München oder FC Barcelona mit heimischen Mannschaften zu vergleichen. Darum ist auch der Profisport als solcher eigens zu betrachten. GR. Grünbacher (SPÖ) hat hierzu eine stimmige und logische Aussage getätigt: [hier]
    Auch der damalige Präsident Bodenseer sagte schon 1997, dass der FC Tirol-Milch Innsbruck, der nicht auf Gewinn arbeitet und wo seiner Meinung nach auch das Wort „Profifußball" deplatziert verwendet wird.
    Immer wieder wird dem FC Wacker vorgeworfen, von der öffentlichen Hand zu leben und nichts zu tun um kostendeckend zu wirtschaften. Als Hauptmieter des Stadions würde man meinen, der FC Wacker hätte freie Hand im Stadion um sich selbst zu vermarkten (Fanshops) oder Gewinne aus Catering,  Bier - und Softgetränkeverkauf usw. zu lukrieren.

    DEM IST NICHT SO!
    Die Olympiaworld als Betreiber gibt sämtliche Verträge vor, was zur Folge hat, dass dem FC Wacker keine Möglichkeit gegeben wird, selbst Gewinne zu erzielen.

    Ein Beispiel für diese unglaubliche Tatsache:
    Der bayrische Bierbrauer Erdinger - einer der absolut wenigen internationalen, nicht regional politisch motivierten Sponsoren im österreichischen Fußball - zog sich wegen des Biermonopols durch den von der OWI unter Vertrag stehenden Bierfirma im Stadion mit seinem 200.000 Euro-Engagement beim FC Wacker zurück.

    Aktionen wie diese und Vertragsmodalitäten, die dem FC Wacker Gewinne bringen sollten, versauen jegliche Chance auf Vermarktung und Gewinnorientierung. Bitte nicht vergessen: die Zuschauer kommen ins Stadion um den FC Wacker zu unterstützen und nicht um die Olympiaworld zu subventionieren. Als logische Konsequenz sollte deswegen auch der FC Wacker an Konsumationen im Stadion verdienen und nicht als Melkkuh der Politik ausgenutzt zu werden.
    Auch die entstehende Verschmutzung durch die Konsumation im Stadion, zahlt nicht die OWI sondern der Verein.


    Hier das Subventionskarussell als Grafikdarstellung

    subventionskarussell

    Tatsache ist, dass durch den FC Wacker dem Steuerzahler keine zusätzlichen Steuern erwachsen.

    Dieser Sachverhalt lässt sich im Folgenden so beschreiben:
    Der FC Wacker zahlt an die Olympia-World € 280.000,-- für die Stadionmiete. Diesen Betrag bekommt dann wiederum der Verein über Subventionen aus dem Steuerbudget von Stadt und Land zurück.
    Würde es aber den Verein nicht geben, dann hätte die Olympiaworld um die oben beschriebene Summe einen höheren Schuldenstand und dieser Betrag müsste von Stadt und Land aus dem Steuerbudget direkt an die OWI abgedeckt werden.
    Dies bedeutet nun, hingegen der allgemeinen Meinung in der Bevölkerung, dass es vollkommen gleichgültig ist, ob der Verein existiert oder nicht, da der Steuerzahler in jedem Fall die fehlenden € 280.000,-- zu bezahlen hat.
    Deshalb subventioniert der Steuerzahler nie den Sport, sondern immer die Olympiaworld.

    Durch dieses Subventionskarussell schlägt die Politik gleich zwei Fliegen auf einen Schlag:
    Erstens werden die Fehler der Politiker über den FC Wacker abgewickelt und der Öffentlichkeit dadurch verschwiegen.
    Zweitens wird durch diese Subvention in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, dass sie den FC Wacker sowieso mit sehr hohen Steuergeldern subventionieren und brauchen daher die Infrastruktur - Sicherheit nicht subventionieren.

    Der FC Wacker ist mit Sicherheit der einzige Verein der 22 Bundeslegisten, die von der Politik daran gehindert wird, sich im Stadion frei zu entfalten und im Sinne eines Fußballvereins entwickeln zu können.


    und hier gleich eine dementsprechende Aussage von unserem Landessportrat Gschwentner

    md009_0610tt

    rufezeichen
    1. Lüge:
    Das Land Tirol hat nur 140.000 € bezahlt und 140.000 € die Stadt Innsbruck. Mit diesen Beträgen wird nicht der Sport gefördert, sondern die Politik subventioniert ihre eigenen Fehler.

    2. Lüge: Die Qualität seiner EU - Richtlinien Aussage möchte ich nicht kommentieren, da soll sich jeder sein Eigenes Bild machen. [Hier]

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